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21.03.2014

16:54 Uhr

Öffentlicher Dienst

Weitere Warnstreiks in der kommenden Woche

Gewerkschaften und Arbeitgeber im öffentlichen Dienst kommen sich näher – aber noch nicht nah genug für einen Tarifabschluss. Die Bürger müssen sich deswegen auf weitere Warnstreiks in der kommenden Woche einstellen.

Beschäftigte im öffentlichen Dienst gehen in der kommenden Woche wieder auf die Straße. dpa

Beschäftigte im öffentlichen Dienst gehen in der kommenden Woche wieder auf die Straße.

PotsdamIm Tarifstreit des öffentlichen Dienstes gibt es kommende Woche weitere Warnstreiks. Die Tarifverhandlungen für die 2,1 Millionen Angestellten von Bund und Kommunen wurden am Freitag in Potsdam ohne Ergebnis vertagt. „Die Gespräche waren konstruktiv und es gab an einigen Punkten Annäherungen. In wichtigen Fragen sind die Positionen aber noch deutlich auseinander“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Frank Bsirske.

In der kommenden Woche will die Gewerkschaft ihre Warnstreiks deshalb fortsetzen. Am Montag sollen Brandenburg und Teile Baden-Württembergs den Anfang machen, am Dienstag folgen Niedersachsen, Bremen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen, wie Verdi mitteilte. Die übrigen Bundesländer sollen sich in den Folgetagen anschließen. In der zweiten Wochenhälfte könne es auch an Flughäfen zu Arbeitsniederlegungen kommen, hieß es.

Ein weiterer Gesprächstermin zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften ist für den 31. März anberaumt. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der dbb-Beamtenbund fordern eine Erhöhung aller Gehälter um einen Sockelbetrag von 100 Euro und 3,5 Prozent mehr Geld. Nach wie vor strittig ist der Sockelbetrag. Die Arbeitgeber diskutieren über eine „soziale Komponente“.

Von

dpa

Kommentare (1)

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26.03.2014, 09:41 Uhr

Wann gehen die Gewerkschaften endlich gegen die faulen, unfähigen Mitarbeiter der Arge und Jobcenter vor? Sie verhindern doch absichtlich die Vermittlung in den 1. Arbeitsmarkt zu normalen, menschenwürdigen Bedingungen.
Wo bleibt die Forderung, diese Leute dürfen nur mit Prämien bei erfolgreicher Vermittlung ( min. 1 Jahr fest ) entlohnt werden?????

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