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06.07.2015

16:08 Uhr

Ökonomen zu Griechenland

„Athen sollte Sprung in eigene Währung wagen“

VonNorbert Häring, Kathrin Witsch

Ungewohnt einig sind sich Deutschlands Top-Ökonomen am Tag nach dem Referendum. Das Wort Grexit taucht in nahezu jedem Statement auf. Folge der Abstimmung sei eine Katastrophe. Die Analysen – von Fratzscher, Sinn und Co.

Stimmung gegen Kanzlerin

Merkel: „Wir bemühen uns, dass Griechenland in Euro-Zone bleibt“

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Das Referendum in Griechenland endet mit einem deutlichen „Nein“ zur Sparpolitik der Geldgeber – und einem Aufschrei deutscher Ökonomen. Hans-Werner Sinn, Chef des ifo-Instituts, rät der griechischen Regierung sofort „den Sprung in die eigene Währung“. Es sei absehbar, „dass die Verhandlungen über einen weiteren Rettungsschirm nur noch mehr Zeit kosten, ohne zum Erfolg zu führen“.

Für ein neues, drittes Hilfsprogramm fehle die Grundlage, schreibt auch Commerzbank-Chefsvolkswirt Jörg Krämer in seiner Analyse. „Ohne neue Kredite wird Griechenland am 20. Juli wohl nicht in der Lage sein, seine von der EZB gehaltenen Staatsanleihen in Höhe von 3,5 Milliarden Euro zurückzuzahlen.“

Wegen der sich abzeichnenden Zahlungsunfähigkeit des griechischen Staates wiederum sei es schwer vorstellbar, dass die EZB die Obergrenze der Notkredite für griechische Banken (88,6 Milliarden Euro) anhebt. Somit dürfte den griechischen Banken bald die Liquidität ausgehen. „Wir gehen davon aus, dass die griechischen Banken diese Woche nicht öffnen werden“, prognostiziert Krämer.

Die Pressestimmen zum Griechenland-Referendum

Neue Zürcher Zeitung (Schweiz)

„Ein Austritt Griechenlands aus der Währungsunion kann nicht erzwungen werden, ist aber die logische Konsequenz aus dem Volksnein. Die Syriza-Truppe soll ohne den 'reichen Onkel' aus Brüssel ihre Wege suchen müssen, um Einnahmen und Ausgaben in Einklang zu bringen. Auch die Griechen dürften dabei früher oder später erkennen, dass nichts daran vorbeiführt, wirtschaftlich wettbewerbsfähiger zu werden. Mit einem Grexit wird dies eher zu bewerkstelligen sein. Regionalpolitische und humanitäre Hilfen für das EU-Mitgliedsland mögen dazu beitragen, dass es nicht im Chaos versinkt. Aber Athen muss jetzt seinen eigenen, schwierigen Weg gehen - je konsequenter, desto besser. Europa wird das nicht schaden.“

Die Presse (Österreich)

„Die Frage ist jetzt, wie die Eurozone und die EZB darauf reagieren. Eine Zeit lang werden diverse Hilfen auch ohne offizielles Rettungsschirmprogramm noch weitergehen, das ist klar. Man hat ja auch die Kapitalflucht aus Griechenland abseits der traditionellen Programme mit Hilfskrediten finanziert. Aber irgendwann muss Schluss sein: Entweder die Griechen setzen jetzt im eigenen Land strukturelle Schritte, die vermuten lassen, dass sie mittelfristig wieder auf eigenen Beinen stehen können. Oder die Eurozone muss zusehen, wie sie möglichst rasch und unter Schadensminimierung aus der Sache herauskommt. Die konsequenzenlose Daueralimentation eines von Korruption und Vetternwirtschaft geplagten dysfunktionalen Staatswesens ist jedenfalls keine Option.“

Le Figaro (Frankreich)

„(Ministerpräsident) Alexis Tsipras fordert einen Verbleib seines Landes im Euro. Er hat den Griechen allerdings nicht gesagt, dass ihm die Mittel dazu fehlen. Von einem verpassten Zahlungstermin zum anderen wird sich ein schrecklicher finanzieller Schraubstock um Griechenland schließen. Und wenn kein Wunder passiert, wird der so gefürchtete Grexit ganz von allein seinen Lauf nehmen - nicht weil die Europäer das gewollt haben, denn sie haben alles unternommen, um den Grexit zu verhindern, sondern weil die Wahl des griechischen Volkes eine Dynamik in Gang gesetzt hat, die wohl nicht aufzuhalten ist.“

Libération (Frankreich)

„Griechenland wird sich in eine einsame Odyssee stürzen, die eines Odysseus würdig ist ... Wollen wir ein Volk zurückweisen, das seine Rebellion mit seinem Leid rechtfertigt? Wollen wir den langen Traum von einem vereinten Europa zerbrechen, der seit Ende des letzten Weltkriegs von mehreren Generationen getragen wurde? Den Traum von einem Europa, das auf humanistischen Werten basiert und alleine in der Lage ist, auf der globalisierten Bühne eine Rolle zu spielen? Es gibt einen anderen Ausweg, als diese Tragödie. Austeritätspolitik oder politische Zersetzung der EU - das ist nun die Wahl.“

Guardian (Großbritannien)

„Europäische Regierungschefs, die sich daran gewöhnt haben, sich durchzusetzen, werden in Zukunft nicht mehr davon ausgehen können. Sie müssen sich in Bescheidenheit üben und ein Ohr für das griechische Volk haben, das zu diesem Sprung ins Ungewisse angetrieben wurde. Unmittelbar müssen die Politiker so ehrlich sein und zugeben, dass die Schulden der Griechen nicht vollständig zurückgezahlt werden. Sie müssen jetzt die Bereitschaft zeigen, eine realistische Vereinbarung auszuhandeln.“

Gazeta Wyborcza (Polen)

„Schulden müssen eingeholt werden, aber nicht so, dass eine Gesellschaft in Verzweiflung getrieben und unberechenbar gemacht wird. Und das mit großem Risiko für die gesamte Union. In dem griechischen Thriller, den wir erleben, können am meisten nicht nur die Griechen verlieren, sondern auch die, deren Weg ein einiges und vereintes Europa ist. Wir erleben gerade seine beispiellose Krise, die entstanden ist als Ergebnis von Egoismus der Entscheider, Mangel an Mut und Vorstellungskraft und fehlerhafter Kalkulation. Seitens der Union und Griechenlands.“

The Times (Großbritannien)

„Athen stehen chaotische Tage bevor. Die Länder, die sich für einen Verbleib Griechenlands in der Eurozone eingesetzt haben, müssen sich jetzt dringend mit dieser großen politischen Herausforderung befassen. Sie müssen entscheiden, ob die Regeln falsch waren, oder ob die griechischen Banken eingebrochen sind, weil man gegen die Regeln verstoßen hat. Die Euro-Idealisten, besonders die in Deutschland, könnten selbst jetzt immer noch darauf bestehen, Griechenland zu retten. Doch die Euro-Verbraucher, in erster Linie die deutschen Wähler, werden wohl nicht mehr damit einverstanden sein.“

De Standaard (Belgien)

„Ministerpräsident Alexis Tsipras hat sein gewagtes Spiel gewonnen. Aber ein Grund zur Freude ist das nicht, denn der Preis dafür ist schrecklich hoch. Wie hoch genau, weiß bislang noch niemand genau. Für die Eurozone und die gesamte Europäische Union ist dies ein dramatischer Schlag. Wenn ein Mitgliedstaat lieber untergeht, als sich einer Politik zu beugen, die er als aussichtslos erachtet, wird dem europäischen Projekt damit das moralische Fundament entzogen. Juristisch gesehen kann nun nichts mehr verhindern, dass die Gläubiger der griechischen Nation den Gerichtsvollzieher schicken und sie damit an den Bettelstab bringen. Das ist ihr Recht, denn so sind die Regeln. Doch wenn dies das Ergebnis dieses Kräftemessens ist, hat niemand etwas davon. Griechenland nicht, die Gläubiger nicht und Europa erst recht nicht.“

De Telegraaf (Niederlande)

„Das Referendum ist ein Wendepunkt. Zum ersten Mal hat die Bevölkerung eines Landes sich gegen die Währung gewandt, die viele europäische Staaten miteinander verbindet. So eine Verbindung kann nur Bestand haben, wenn sich alle an Absprachen für gesunde Staatsfinanzen halten und für eine Volkswirtschaft arbeiten, die in der Lage ist, ausreichend Geld zur Begleichung von Schulden zu generieren. (.) Deshalb ist ein Austritt aus der Eurozone für das Land das beste Szenario. Das ist schmerzlich für Griechenlands Gläubiger. Der Prozess des Austretens muss dennoch so flexibel gestaltet werden, dass Griechenland Teil Europas bleibt und nicht anderen Mächten in die Arme getrieben wird. Ruhe an Europas Ostgrenze ist ein wichtiges Gut.“

El Mundo (Spanien)

„Der Sieg von Tsipras ist eine Ohrfeige für Deutschland und für den harten Euro-Kern. Diese werden den Druck der öffentlichen Meinung, die gegen weitere Hilfen für die Griechen ist, kaum in Einklang bringen können mit den Forderungen der Regierung in Athen, die sich zum Beispiel weigert, das Rentenalter zu erhöhen, obwohl das derzeitige System aus finanzieller Sicht unhaltbar ist.“

Politiken (Dänemark)

„Das griechische Nein ist ein soziales Aufbegehren gegen die Sparpolitik, das sich auf Spanien, Italien und selbst EU-Kernländer wie Frankreich ausbreiten kann. Das wirft die Währungsunion und die EU als Ganzes in unbekanntes Fahrwasser, das in keinen Verträgen oder Abkommen vorhergesehen wurde.“

Rossijskaja Gaseta (Russische Regierungszeitung)

„Das kleine, aber stolze südeuropäische Land hat in dem Referendum sowohl über seine nahe Zukunft als auch über das Schicksal der ganzen Eurozone entschieden. (...) Und doch: Falls die wirtschaftlichen Probleme des Landes nach dem Referendum bleiben, können die Sympathiewerte der Regierung Tsipras schnell fallen.“

Sme (Slowakei)

„Das griechische Volk hat sich am Sonntag für einen unkontrollierten Bankrott entschieden, für das Ende der Euro-Währung im Land und für ein neues Kapitel der Europäischen Union, deren Geschichte ab jetzt in die Zeit vor und nach dem griechischen Referendum eingeteilt werden wird.“

Kapital Daily (Bulgarien)

„Griechenland machte einen weiteren Schritt zum Austritt aus der Eurozone. Nach dem Nein beim Referendum wird ein Abkommen mit den Gläubigern sehr schwierig zustande kommen.“

Krämer skizziert folgendes Szenario: Der griechischen Regierung wird in den kommenden Wochen kaum etwas anderes übrigbleiben, als eine neue Währung als gesetzliches Zahlungsmittel einzuführen. Bedienstete, Lieferanten und Rentner mit Schuldscheinen zu bezahlen und diese als Parallelwährung zu etablieren, halten die Commerzbank-Volkswirte dagegen für kaum noch möglich, weil die Bürger diese Schuldscheine mangels Vertrauen nicht als Zahlungsmittel akzeptieren würden.

„Es läuft auf einen Grexit hinaus“, sagt auch BayernLB-Chefvolkswirt Jürgen Michels. Die Euro-Gruppe habe die Wahl, „entweder das Gesicht zu verlieren und nachzugeben oder den Grexit zu riskieren und unbekanntes Terrain zu betreten“, so der Experte. DIW-Präsident Marcel Fratzscher erwartet in den kommenden Wochen einen kompletten Zusammenbruch des griechischen Bankensystems: „Ein Grexit ist und bleibt die schlechteste Option für Griechenland, aber sie wird immer wahrscheinlicher“, sagte er.

Fragen und Antworten zur Schuldenkrise nach dem Referendum

Fordert Athen ein drittes Hilfsprogramm?

Griechenlands zweites Hilfsprogramm lief Ende Juni aus. Ministerpräsident Alexis Tsipras bat bereits vergangene Woche beim Euro-Rettungsfonds ESM über zwei Jahre um "Hilfe zur finanziellen Stabilisierung" in Form eines Kredits. Den Finanzbedarf gab er mit 29,1 Milliarden Euro an. Auch wenn Tsipras nicht von einem "Programm" spricht, ist es nichts anderes. Es wäre erneut mit Spar- und Reformauflagen verbunden, die wegen der längeren Laufzeit auch umfangreicher als bisher ausfallen müssten.

Was erwarten die Euro-Partner nun von Athen?

Die Euro-Länder sehen nach dem Referendum Athen am Zug. "Die Minister erwarten neue Vorschläge von der griechischen Regierung", erklärte die Eurogruppe vor ihrem für Dienstag angesetzten Sondertreffen zu Griechenland, mit dem ein Gipfel der Währungsunion am Abend desselben Tages vorbereitet wird. Bisher sind die Euro-Staaten sich nicht einig, ob sie mit Athen über ein weiteres Hilfsprogramm verhandeln sollen. Während die Bundesregierung dafür "zur Zeit" keine Grundlage sieht, zeigt sich Spanien gesprächsbereit.

Warum trat Finanzminister Giannis Varoufakis zurück?

Varoufakis' Verhandlungsstil und seine scharfe Rhetorik stießen in den vergangenen Monaten bei seinen Kollegen aus der Eurozone immer wieder auf Kritik. Das Fass zum Überlaufen brachte dann wohl eine Äußerung vom Samstag, als der Ökonom den Geldgebern "Terrorismus" vorwarf.

Erleichtert der Rücktritt künftige Gespräche?

Die Euro-Finanzminister könnten die Personalie als Versuch des Neuanfangs sehen, wobei Varoufakis im Hin und Her der Verhandlungen letztlich keine Entscheidungen ohne das Einverständnis von Tsipras fällte. Der für den Euro zuständige Vizepräsident der EU-Kommission, Valdis Dombrovskis, stellte zudem fest, die Ablehnung der bisherigen Politik der Geldgeber bei der Volksabstimmung habe "unglücklicherweise die Kluft zwischen Griechenland und anderen Ländern der Eurozone vergrößert".

Was macht die EZB?

Seit der Ankündigung des Referendums wartete die Europäische Zentralbank (EZB) ab. Sie beließ die Höhe ihrer Notkredite für die griechischen Banken seit dem 28. Juni unverändert. In den Wochen davor hatte sie den Rahmen immer weiter erhöht.

Wann droht Athen der Staatsbankrott?

Griechenland geriet als erster Industriestaat überhaupt beim Internationalen Währungsfonds (IWF) in Zahlungsverzug, als Athen Ende Juni 1,5 Milliarden Euro nicht zurückzahlte. Die großen Ratingagenturen stellen einen Staatsbankrott in der Regel erst dann fest, wenn ein Land private Gläubiger nicht mehr bedient. Am Freitag werden kurzfristige Staatsanleihen im Wert von zwei Milliarden Euro fällig, die vor allem von Privatgläubigern gehalten werden. Die Regierung in Athen könnte sich auch selbst für bankrott erklären - etwa wenn sie auch Löhne und Gehälter nicht mehr zahlen kann.

Kommt dann der Grexit?

Niemand kann Athen zwingen, den Euro zu verlassen. Stellt die EZB aber die Notversorgung der griechischen Banken ein, sitzt das Land de facto finanziell auf dem Trockenen. Bei einem Kollaps seines Finanz- und Wirtschaftssystems könnte Griechenland dann keine Wahl mehr haben, als zur Drachme zurückzukehren oder zumindest eine Parallelwährung einzuführen.

Wie könnte ein Euro-Austritt funktionieren?

Auch ein freiwilliger Austritt aus dem Euro ist nicht vorgesehen. Rechtlich möglich wäre lediglich ein Verlassen der EU - damit wäre auch die Euro-Mitgliedschaft beendet. Um in die EU zurückzukehren, müsste Griechenland einen neuen Beitrittsantrag stellen. Nicht ausgeschlossen ist, dass sich Athen und die anderen Euro-Staaten vertraglich auf ein anderes Verfahren einigen.

Für die Ökonomen ist die Zeit jetzt der problematischste Faktor. Die Verhandlungsposition der Griechen habe sich keineswegs verbessert, sagt Wirtschaftsweise Isabel Schnabel. Ganz im Gegenteil sei mit langwierigen Verhandlungen zu rechnen. „Doch die Zeit läuft ab, weil die Banken bald gar keine Auszahlungen mehr leisten können. Vieles hängt von der EZB ab, doch auch für sie ist es durch das Nein nicht leichter geworden.“

So bewerten die Ökonomen die Situation Griechenlands nach dem Referendum:

Kommentare (78)

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Account gelöscht!

06.07.2015, 13:02 Uhr

Wo bleibt die offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vor Reisen nach Griechenland. In dieser unvorhersehbaren Lage, ja Chaos, in der sich das Land befindet, kann man doch nicht arglos 10tausende von Touristen in das Land schicken. Banken sind geschlossen, Bargeld kaum noch verfügbar in den Touristenzentren und die Massen emotional aufgeheizt. Hoffentlich geht das mal gut!


Herr Phillip Schneider

06.07.2015, 13:05 Uhr

Wow. Einige behaupten sogar, es gebe Personen mit genügend Weitsicht die von Anfang an abgeraten haben, dass Griechenland überhaupt in die Währungsunion kommt.
Der Euro ist die größte Schnappsidee der letzten Jahrzehnte.
Und wer bdaet es letztendlich aus? Nicht die Verursacher. Nö, das gemeine Volk.

Herr Norbert Wolter

06.07.2015, 13:13 Uhr

Ich bleibe dabei: Gewährt GR einen vollständigen Erlass sämtlicher Schulden, im Gegenzug müssen sie sich verpflichten eine eigene Währung einzuführen. Es gibt genügend Mitglieder in der EU die in weiser Voraussicht ihre eigene Währung behalten haben. Sind diese Staaten gegen Europa? Entscheidend ist der Binnenmarkt der funktionieren muss, und er hat auch vor dem € für die Mittelmeerländer funktioniert.
Das Geld des dt. Steuerzahlers ist weg, aber dieses Szenario ist mir lieber, als dauerhaft Mrd. zu versenken. Das Vertrauen in eine mögliche Transferunion ist zerstört, deswegen brauchen unsere Damen und Herren Politiker damit nicht mehr anfangen.

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