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21.11.2014

08:21 Uhr

Özedmir ist zuversichtlich

Grüne möchten 2017 mitregieren

Der Parteichef der Grünen Cem Özdemir ist optimistisch für die Zukunft gestimmt. Seine Partei ist bereits in acht Landesregierungen vertreten und peilt jetzt das nächste große Ziel an: die Bundesregierung.

Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, möchte in drei Jahren in die Bundesregierung. dpa

Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, möchte in drei Jahren in die Bundesregierung.

HamburgDie Grünen wollen sich auf ihrem Parteitag in Hamburg für eine Regierungsbeteiligung auch im Bund rüsten. Vor der am Freitag beginnenden dreitägigen Bundesdelegiertenkonferenz sprach Parteichef Cem Özdemir von einem erfolgreichen Jahr 2014 mit guten Wahlergebnissen. „Wir sind wieder zweistellig geworden.“ Mit der rot-rot-grünen Koalition in Thüringen seien die Grünen demnächst an acht Landesregierungen beteiligt. „Jetzt geht es darum, auch auf Bundesebene anzumelden, dass die Grünen die Oppositionspartei sind zur großen Koalition und sich bereitmachen, 2017 auch im Bund zu regieren“, sagte Özdemir der Deutschen Presse-Agentur.

Auf dem Parteitag in der Hansestadt stehen bis zum Sonntag Themen wie Freiheit und Selbstbestimmung sowie die Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik im Vordergrund. Debattiert wird auch über Außen- und Sicherheitsfragen. Intensive Diskussionen werden zudem zur Asyl- und Flüchtlingspolitik erwartet. Die Grünen wollen auch ihr Image als Verbotspartei loswerden. Dieses war mit für das schlechte Abschneiden der Partei (8,4 Prozent) bei der Bundestagswahl 2013 verantwortlich gemacht worden.

Unmittelbar vor dem Parteitag räumte die zweite Vorsitzende Simone Peter Fehler ein. „Die Abstimmung auf Führungsebene war sicher nicht immer optimal“, sagte sie „Spiegel Online“. Ihre Konsequenz: „In Zukunft werde ich lieber einmal mehr zum Telefonhörer greifen.“ In den vergangenen Monaten hatten sich Peter und Özdemir mehrfach öffentlich widersprochen. „Dass es in einer Doppelspitze auch mal verschiedene Akzente gibt, ist doch ganz normal“, sagte Peter jetzt weiter. „Aber manche Irritation lässt sich durch eine bessere Abstimmung vermeiden.“

Als „neue FDP“ werden die Grünen Özdemir zufolge „ganz sicher“ nicht auftreten: „Die FDP ist nun alles, nur kein Jungbrunnen für Bündnis90/Die Grünen.“ Es gehe um die Frage, auch im Bund deutlich über zehn Prozent der Stimmen zu kommen und an die Länderergebnisse anzuknüpfen: „Bei der FDP stellen sich gerade ganz andere Fragen.“

Kommentare (10)

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Herr C. Falk

21.11.2014, 09:12 Uhr

Ich glaube nicht, dass die Grünen auf Bundesebene 2017 eine rot/rot/grüne Koalition anstreben werden sondern vielmehr eine schwarz/grüne. Alles deutet darauf hin.

Herr Tauber/CDU scheint ähnliche Pläne zu haben.

Nicht zuletzt aus außenpolitschen Gründen wäre eine Auskegelung der SPD aus dem Außenamt für manchen Unionspolitiker eine angenehme Alternative zu Herrn Steinmeier.

Herr Helmut Paulsen

21.11.2014, 09:19 Uhr

1945er Um-Erziehung findet kein Ende in Deutschland. Schuld Angst Propaganda - alles für den naiven Lemming von morgen. Bekifft, geil, schwul, naiv, ungebildet, ferngesteuert, allein-lebend.

Danke (Atlantik-)Grüne - remote-controlled von den US-Demokraten, Clinton-Foundation etc !

GRÜNE 1990: Nie wieder Deutschandl

Noch Fragen ??

Seit 1945 ist es wie beim Rodeo. Die Ami's sitzen auf dem Rücken der Deutschen aber das Pferd bäumt sich immernoch widerwillig auf. Gott sei' Dank.

Account gelöscht!

21.11.2014, 09:55 Uhr

Die Grünen wollen nur eines...EU-Deutschland gegen die Wand fahren und dies ist bereits mit dem Genderwahn und vor allen der Energiewende/EEG gestartet worden. Wer die Grünen wählt, der kann sich gleich den Mangel und die Armut wählen.

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