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13.12.2012

15:39 Uhr

Opel-Werk in Bochum

Bundestag fordert Erhalt der Arbeitsplätze

Opposition und Koalition sind sich einig: General Motors muss alles für den Erhalt der Arbeitsplätze des Opel-Werkes in Bochum tun. Der Staat könne dabei aber nicht behilflich sein, betonte die Bundesregierung.

Arbeitnehmer haben ein Schild „Ohne Bochum läuft es nicht" vor dem Opel-Werk in Bochum aufgehängt. Der Standort soll 2016 geschlossen werden. dpa

Arbeitnehmer haben ein Schild „Ohne Bochum läuft es nicht" vor dem Opel-Werk in Bochum aufgehängt. Der Standort soll 2016 geschlossen werden.

BerlinPolitiker aller im Bundestag vertretenen Parteien haben den Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) aufgefordert, auf betriebsbedingte Kündigungen am Standort Bochum zu verzichten. In einer Aktuellen Stunde warfen Vertreter von Koalition und Opposition dem US-Konzern am Donnerstag schwere Managementfehler vor. Die Bundesregierung bekräftigte aber, der Staat könne solche Fehler nicht auffangen.

Die Regierung könne schon allein aus beihilferechtlichen Gründen nicht mit Bürgschaften oder Krediten für Opel in den Wettbewerb eingreifen, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium, Ralf Brauksiepe (CDU). „Wer das suggeriert, streut den Menschen Sand in die Augen!“ Man könne GM aber beim Wort nehmen und verlangen, dass der Konzern alle Chancen für den Erhalt des Standortes und den Ausbau der Komponentenförderung nutze. „Wir erwarten, dass alles getan wird, um betriebsbedingte Kündigungen zu verhindern!“

General Motors (GM) hatte am Montag angekündigt, die Autoproduktion in Bochum 2016 einzustellen. Die Opposition hatte die Bundesregierung daraufhin aufgefordert, den Beschäftigten zur Hilfe zu kommen. In der Aktuellen Stunde rief die Linke Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf, Opel zur Chefsache zu machen und Gespräche mit dem Management zu führen. SPD-Fraktionsvize Hubertus Heil warf der Bundesregierung vor, sie habe es schon vor Jahren versäumt, Investoren zu finden und die Opel-Standorte zu stützen.

Von

dpa

Kommentare (4)

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Account gelöscht!

13.12.2012, 16:06 Uhr

"Bundestag fordert Erhalt der Arbeitsplätze"

Der "Bundestag" wird täglich lächerlicher. Glauben die Witzbolde tatsächlich, dass es in Detroit auch nur einen Hund interessiert, was der "Bundestag fordert" ??

Da sollen wohl mal wieder ein paar blöde Wähler glauben, der "Bundestag" würde sich für sie einsetzen. So langsam dürfte den Blödsinn aber wohl kaum noch ein Wähler glauben - hoffe ich zumindest mal...

Rechner

13.12.2012, 16:10 Uhr

O-Ton Linke
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In der Aktuellen Stunde rief die Linke Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf, Opel zur Chefsache zu machen und Gespräche mit dem Management zu führen.
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Als ob so etwas Aufgabe einer Regierung wäre.

Die Linke glaubt wohl wir wären noch immer in der "DDR".

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O-Ton SPD
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In der Aktuellen Stunde rief die Linke Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf, Opel zur Chefsache zu machen und Gespräche mit dem Management zu führen. SPD-Fraktionsvize Hubertus Heil warf der Bundesregierung vor, sie habe es schon vor Jahren versäumt, Investoren zu finden und die Opel-Standorte zu stützen.
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Der Genosse Heil erinnert sich anscheinend nicht mehr daran, daß 2008 eine Opelrettung mit ausländischen Investoren bereits von der Bundesregierung vorbereitet worden war.

Bloß hat General Motores dann schließlich abgelehnt.

...

Aber egal - der geistig minderbemittelten Wählerschaft der Genossen Heil wird das gewiß nicht auffallen.

Vicario

13.12.2012, 16:27 Uhr

Mann könnte den Spiess auch mal umdrehen und an GM appelieren, die mögen doch den Bundestag retten....weil dieser verkommene Haufen sich nicht mehr lange halten kann...vielleicht haben die eine Aufnahmemöglichkeit bei den Mormonen...die Zonenwachtel als Pfaffe könnte dem Klüngel dort den Weg weisen !

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