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09.06.2017

07:23 Uhr

Oppermann über von der Leyen

„Schlechteste Verteidigungsministerin seit deutscher Einheit“

Die SPD hat den Wahlkampfmodus eingeschaltet. Nun knöpft sich Fraktionschef Oppermann die Verteidigungsministerin vor. Von der Leyen hätte die Bundeswehr-Affäre genutzt, um sich als Problemlöserin zu profilieren.

Der Fraktionsvorsitzender der SPD hält offenbar wenig von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. dpa

Thomas Oppermann

Der Fraktionsvorsitzender der SPD hält offenbar wenig von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen.

BerlinDie SPD verschärft ihre Kritik an Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen wegen ihres Vorgehens in der Affäre rund um die Kaserne Pfullendorf. SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann nannte die CDU-Politikerin „die schlechteste Verteidigungsministerin seit der deutschen Einheit“. „Unsere Soldaten haben Besseres verdient“, sagte er der „Bild“-Zeitung (Freitag). „Ein guter Verteidigungsminister zeichnet sich durch Führungsqualität, Transparenz und Wahrhaftigkeit aus. Nichts davon trifft auf die Amtsinhaberin zu.“

Von der Leyen muss sich wegen ihrer Darstellung von Missständen in der Bundeswehrkaserne in Baden-Württemberg rechtfertigen. Ihr wird vorgeworfen, sie habe die Affäre um angebliche sexuell-sadistische Praktiken und quälerische Aufnahmerituale aufgebauscht, um sich als Problemlöserin zu profilieren. Die zuständige Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen inzwischen teilweise eingestellt.

Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hans-Peter Bartels (SPD), sagte der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“ (Freitag), von der Leyens Vorgehen habe für einen „unübersehbaren Vertrauensschaden in der ganzen Bundeswehr“ gesorgt.

Von

dpa

Kommentare (4)

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Herr Holger Narrog

09.06.2017, 08:31 Uhr

Für Politiker ist es optimal eine Scheinkatastrophe zu schaffen und das Land dann wählerwirksam zu retten.

Die Katastrophe, ein Offizier hatte sich erfolgreich als "Flüchtling" ausgegeben und damit das Merkelsche Einwanderungssystem parodiert. Zum Glück hat man festgestellt das der Mann rechts radikal ist und so hat man dann die BW von WKII Spielzeugpanzern und dem Bildnis von Helmut Schmidt* befreit. Eine wahrlich heldenhafte Rettung. Wenn die Qualitätsmedien dies mit mehr Enthusiasmus begleitet hätten, wäre dies eine Erfolgsgeschichte geworden.

Sehr häufig suchen linke Politiker die Welt gem. einer Ökosaga vom "Klimawandel", einer eigentlich sehr dürftigen Hypothese, mit Verboten, Konferenzen und Steuern zu retten. Dabei ist das Ziel eine verarmte mittelalterliche Gesellschaft zu schaffen in der nur mehr eine Ökoelite den heutigen Lebensstandard geniesst.



*Helmut Schmidt war wie die meisten seines Jahrgangs bei der Wehrmacht und SPD Kanzler in den 70er Jahren. Rechtsradikal war gem. aktueller Ideologie neben seinem Dienst in den Streitkräften, ein Gastarbeiter Anwerbestopp (heutige Sprachregelung etwa Aufnahmestopp für Flüchtlinge), sein Eintreten für die moderne, umweltfreundliche Kernenergie, Der NATO Doppelbeschluss und die Bekämpfung des Linksterrorismus.

Herr Günther Schemutat

09.06.2017, 08:44 Uhr

Schwarzbraun ist die Haselnuss …..ein gefährliches Lied für VDL, aber für die Grünen müsste das Lied doch völlig korrekt sein. Schwarzbraun ist besser als Mohrenkopf zum Beispiel.

Was bei der BW abläuft ist haarsträubend und gefährlich. Da die Bundeswehr gegen das GG zur Angriffsarmee umfunktioniert wurde , soll sie aber gleichzeitig sichtbar für die Deutsche Bevölkerung als Verteidigungsarmee auftreten. Ein Eierlauf den die Soldaten nicht können und müssen.

Sollte die BW jetzt nach Jordanien gehen, dann bitte fragen welche Abgeordneten die Jordanier nicht sehen wollen. Weiterhin fragwürdig ist auch, dass die BW komplett der Nato unterstellt ist und damit ist jeder Einsatz ein Nato Einsatz.

Frau Von der Leyen , treten sie ab und überlassen die diesen Job einen der das kann.

Frau Margrit Steer

09.06.2017, 13:39 Uhr

Ich gebe Herrn Oppermann absolut Recht.
Wie konnte man überhaupt eine Frau, die keinerlei Ahnung von der Bundeswehr hatte und hat zur Vert.-Ministerin machen?

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