Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

29.01.2014

14:48 Uhr

Oppositionsführer Gysi

„Jetzt muss die Linke die Unternehmen schützen“

Auf die Kanzlerin antwortet der neue Oppositionsführer: Gregor Gysi. Mit scharfen Worten zerpflückt er Merkels Erklärung, wirft ihr in der NSA-Affäre fehlenden Mut vor. Auch die Grünen kritisieren den Start der GroKo.

Das Interesse der Regierung an den Worten von Oppositionsführer Gregor Gysi (Linke) ist nicht besonders groß. dpa

Das Interesse der Regierung an den Worten von Oppositionsführer Gregor Gysi (Linke) ist nicht besonders groß.

BerlinViel Zeit bleibt dem Oppositionsführer nicht viel Zeit, um auf die Bundeskanzlerin zu antworten, doch Gregor Gysi hat einen Trumpf: Er kann er schnell, pointiert und dennoch verständlich sprechen. So bringt er auch in einer Viertelstunde viele Themen unter. Dabei zerpflückt er Merkels Ansprache und schießt sich insbesondere auf ihr Verhalten in der NSA-Affäre ein. Den Amerikanerin nur mit der „Kraft der Argumente“ begegnen zu wollen, reiche bei weitem nicht aus. Merkel müsse endlich ihre „Unterwürfigkeit gegenüber den USA“ aufgeben.

Außerdem bemängelt Gysi, dass Merkel mit keinem Wort auf Wirtschaftsspionage durch die amerikanischen Dienste – wie sie Edward Snowden erwähnt hat – eingegangen ist. „Jetzt ist es schon so weit gekommen, dass die Linke die Unternehmen schützen muss.“

Merkels Rede: „Das Internet muss eine Verheißung bleiben“

Merkels Rede

„Das Internet muss eine Verheißung bleiben“

Energiereform, Rentenpaket, Mindestlohn – in einem politischen Rundumschlag arbeitet die Kanzlerin den Koalitionsvertrag ab. Ungewohnt konkret wird sich jedoch beim Thema NSA-Affäre. Ihre Regierungserklärung im Liveblog.

Bei der Europapolitik wiederholt Gysi das Rezept der Linke aus dem Wahlkampf: Umverteilung. Doch an das Geld der Reichen wolle Merkel nicht ran. Die Milliardäre der Euro-Zone hätten zusammengenommen ein größeres Vermögen als alle europäischen Staatsschulden zusammen, so Gysi.

Beim Thema Energiewende fordert der Fraktionschef der Linken eine staatliche Strompreisaufsicht. Außerdem spricht er sich für eine Senkung der Stromsteuer aus und betont wie sinnvoll eine Abwrackprämie bei der Verschrottung von energiefressenden Haushaltsgeräten. Außerdem wirbt Gysi für einen gebührenfreien Sockeltarif.

Statt einer neuen Politik regiere die Große Koalition schon jetzt so wie zuvor die schwarz-gelbe Regierung. „Wir werden später Stillstand und dann Herumwurstelei erleben.“ Grund für Gysi, sich auf eine Wette einzulassen: „Nach vier Jahren Große Koalition werden viele Bürger enttäuscht sein.“

Kommentare (10)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

29.01.2014, 13:38 Uhr

@HB
Bitte prüfen Sie Ihren Artikel mal auf Fehler in Rechtschreibung und Satzbau. Das ist ja gruselig.

justinbohn

29.01.2014, 14:36 Uhr

Bitte, liebe Redaktion, es schleichen sich so viele Fehler ein, das laesst nicht auf Qualitaet schliessen: "Viel Zeit bleibt dem Oppositionsführer nicht viel Zeit, um auf die Bundeskanzlerin zu antworten, doch Gregor Gysi hat einen Trumpf: Er kann er schnell, pointiert und dennoch verständlich sprechen."

Joe

29.01.2014, 15:40 Uhr

Lieber T.Euro, klasse formuliert, lach. Ja, vier grammatikalische Fehler in einem so kurzen Artikel, peinlich.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×