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01.02.2017

15:06 Uhr

Ostukraine-Konflikt

Deutschland ruft zu sofortiger Feuerpause auf

In den vergangenen Tagen wurde die ukrainische Industriestadt Awdijiwka zum Zentrum schwerer Gefechte. Die Bundesregierung ruft nun dazu auf, die Kämpfe zur Wahrung des Waffenstillstands unverzüglich zu beenden.

Brutale Kämpfe

Kohlekraftwerk nach Gefechten defekt – Ukraine ohne Strom

Brutale Kämpfe: Kohlekraftwerk nach Gefechten defekt – Ukraine ohne Strom

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BerlinDie Bundesregierung hat ukrainische Regierungstruppen und prorussische Separatisten dringend dazu aufgerufen, ihre schweren Kämpfe im Kriegsgebiet Ostukraine sofort zu beenden. Die Bundesregierung verurteile ausdrücklich den Bruch des Waffenstillstands und wechselseitige Provokationen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin. Beides müsse unterlassen werden. „Das richtet sich an beide Seiten“, betonte er. Es müsse Hilfe für die Zivilbevölkerung ermöglicht werden.

Die Konfliktparteien lieferten sich in den vergangenen Tagen bei der Industriestadt Awdijiwka die schwersten Gefechte seit Monaten. In der Nacht zum Mittwoch dauerte der gegenseitige Beschuss an. Den Aufständischen nahestehende Medien berichteten von einem Ausfall der Wasserversorgung in der Großstadt Donezk und im benachbarten Makijiwka, nachdem eine Filterstation beschädigt worden war. In Awdijiwka in der Nähe von Donezk fielen durch den Beschuss in weiten Teilen Strom-, Heizungs- und Wasserversorgung aus.

Von

dpa

Kommentare (1)

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01.02.2017, 16:17 Uhr

Wenn Frau Merkel kein Geld mehr in die Ukraine schickt, ist doch der Krieg sofort aus.

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