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07.05.2012

14:48 Uhr

Partei schließt Reihen

Rösler reklamiert Kieler FDP-Triumph für sich

Philipp Rösler sieht sich wieder oben auf. Der angeschlagene FDP-Chef wertet das Wahlergebnis im Norden auch als seinen Erfolg. Putschgerüchte lassen ihn kalt. Parteifreunde stärken ihm demonstrativ den Rücken.

Der FDP-Vorsitzende Philipp Rösler. dpa

Der FDP-Vorsitzende Philipp Rösler.

BerlinFDP-Chef Philipp Rösler hat den Wiedereinzug seiner Partei in den schleswig-holsteinischen Landtag als Bestätigung seines Kurses gewertet. Mit dem guten Abschneiden bei der Landtagswahl sei auch die von ihm geführte Bundes-FDP „einen Riesenschritt vorangekommen auf dem Weg zur Stabilisierung“, sagte Rösler am Montag in Berlin. Das Ergebnis sei „für die Bundespartei eine Bestätigung des Kurses“.

Rösler dankte dem schleswig-holsteinischen Spitzenkandidaten Wolfgang Kubicki für einen „grandiosen Wahlkampf“. Das gute Wahlergebnis sei „unbestritten sein Erfolg, sein Verdienst“, sagte Rösler. Kubicki habe damit eine „hervorragende Vorlage“ für die Wahl in Nordrhein-Westfalen am kommenden Sonntag geliefert.

Auf die Frage, ob er auch seine eigene Stellung als Parteichef gestärkt sehe, antwortete Rösler: „Dies auf jeden Fall.“ Er fügte hinzu: „Ich sehe die ganze FDP stabilisiert.“ Rösler warnte davor, Spekulationen über eine sich anbahnende innerparteiliche Revolte gegen seine Führung zu ernst zu nehmen. „Ich sehe solche Gerüchte von anonymen Personen sehr gelassen“, sagte Rösler. „Sie sind substanzlos.

Noch kann sich Rösler der Unterstützung aus den eigenen Reihen sicher sein. Führende Liberale stärkten ihm heute demonstrativ den Rücken. „Wir haben einen Vorsitzenden - und er bleibt es“, sagte Bundesjustizministerin und FDP-Präsidiumsmitglied Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Meldungen vom Wochenende über angebliche Putschpläne in FDP-Führungskreisen wies Leutheusser-Schnarrenberger als unwahr zurück.

Gesundheitsminister Daniel Bahr nannte Rösler einen „erfolgreichen Vorsitzenden“, der die „Trendwende geschafft“ habe. Zwar gehe der Wahlerfolg in erster Linie auf das Konto von Spitzenkandidat Wolfgang Kubicki, doch auch die Bundespartei habe dazu mit der Durchsetzung von Joachim Gauck als Bundespräsident und der Absage an staatliche Hilfsgelder für die insolvente Drogeriemarktkette Schlecker beigetragen.

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

07.05.2012, 15:40 Uhr

Der Typ soll sich mal in Grund und Boden schämen.
Seit Jahren ist den Damen und Herren in Berlin der Herr Kubicki aus Schleswig-Holstein ein Dorn im Auge.
Nahezu zur Unperson wurde er in Berlin erklärt.
Und jetzt ist man plötzlich gut Freund und will den Erfolg des Schleswig-Holsteiners für sich reklamieren.
Herr Kubicke war erfolgreich, weil er sich sehr erfolgreich von der Bundes-FDP distanziert hat.
Totaler Realitätsverlust bei Herrn Rösler.

Account gelöscht!

07.05.2012, 16:03 Uhr

<em> >>Der Niedersachse habe nicht das Format, die Liberalen in die Bundestagswahl 2013 zu führen,
wurde ein Mitglied der Parteispitze zitiert.<< </em>

Dem muss man zustimmen,
sein Format hatte Er bereits in der ersten Woche, mit seinem persönlichen Vorstellungs-Heftchen,
in dem Er sich als Robin-Hood präsentieren ließ,
bereits Allen vor Augen geführt,
ein kleiner Junge, der sich willig zu allem führen/benutzen lässt,
das auf Grund der Lächerlichkeit, gar nicht erst Versand wurde.
Seit dieser Fehlbesetzung, Tag für Tag bewiesen
aber Die, die so etwas erst Vorgeschlagen hatten als Parteivorsitzenden,
müssen sich die Frage stellen lassen …
(das Bild dazu: Hundekampf,
Dackel Züchtung-kindchenschema, gegen Tollwütige Bulldogge antreten lassen)
Eure Berater endlich aus dem Land gejagt??
(Befürworter?)

Account gelöscht!

07.05.2012, 16:45 Uhr

Wilhelm Busch
Wenn einer, der mit Mühe kaum
gekrochen ist auf einem Baum,
schon meint daß er ein Vogel wär,
so irrt sich der!

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