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17.08.2015

14:28 Uhr

Parteireform

CDU geht auf Frauen, Junge und Migranten zu

Die CDU will attraktiver für Frauen, Junge und „Menschen mit Einwanderungsgeschichte“ werden. Deshalb hat sie nun einen Maßnahmenkatalog verabschiedet. Im Fokus steht eine stärkere Mitgliederbeteiligung.

Bundeskanzlerin Angela Merkel unterhält sich zu Beginn der Parteivorstandssitzung der CDU im Konrad-Adenauer-Haus mit Generalsekretär Peter Tauber (l) und mit dem Chef der nordrhein-westfälischen CDU, Armin Laschet. dpa

Parteivorstand CDU

Bundeskanzlerin Angela Merkel unterhält sich zu Beginn der Parteivorstandssitzung der CDU im Konrad-Adenauer-Haus mit Generalsekretär Peter Tauber (l) und mit dem Chef der nordrhein-westfälischen CDU, Armin Laschet.

BerlinDie CDU will ihre Status als Volkspartei durch eine stärkere Mitgliederbeteiligung wahren. Der Bundesvorstand verabschiedete am Montag in Berlin einen Maßnahmenkatalog mit dem Titel „Meine CDU 2017“, der im Dezember auf dem Parteitag beschlossen werden soll. Kernpunkte sind die stärkere Beteiligung an Personal- und Sachentscheidungen auf Kreisverbandsebene und etwa niedrigere Schwellen für einen Beitritt gerade Jüngerer.

Info-Material soll auch mehrsprachig angeboten und das Online-Angebot ausgeweitet werden. Derzeit hat die Partei nach Angaben von Generalsekretär Peter Tauber gut 450.000 Mitglieder. Ziel sei es, mehr Frauen, Junge und „Menschen mit Einwanderungsgeschichte“ als Mitglieder zu gewinnen, sagte er am Montag. Bis 2020 solle der Frauenanteil auf mehr als 30 Prozent steigen. Tendenziell müssten sich Parteien aber auf weiter leicht sinkende Mitgliederzahlen einstellen.

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Generell will die CDU-Spitze die Rechte einfacher Mitglieder stärken. In Kreisverbänden sollen ab 2018 nicht mehr Delegierte, sondern Mitglieder über Sach- und Personalfragen entscheiden. Zudem soll ein direktes Antragsrecht in Sachfragen eingeführt werden, wenn eine bestimmte Anzahl von Mitgliedern dies unterstützt. Das Quorum soll bei höchstens 200 Mitgliedern bei Anträgen für Bezirksparteitage, bei höchstens 300 bei Landesparteitagen und 500 Mitgliedern bei Bundesparteitagen liegen.

Von

rtr

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