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31.07.2013

14:28 Uhr

Parteitag

Heimkehrerin Aigner erzielt Traumergebnis

Beim Parteitag der CSU Oberbayern Harmonie ist angesagt. Die Bezirksvorsitzende Ilse Aigner wird mit einem Fast-100-Prozent-Ergebnis wiedergewählt. Für CSU-Chef Horst Seehofer ist sie eine Hoffnungsträgerin.

Die Noch-Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) bleibt Vorsitzenden des mitgliederstärksten CSU-Bezirksverbandes. dpa

Die Noch-Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) bleibt Vorsitzenden des mitgliederstärksten CSU-Bezirksverbandes.

GermeringAngesichts guter Chancen auf eine absolute CSU-Mehrheit hat Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer seine Partei vor Übermut gewarnt. Wenige Wochen vor der Landtags- und der Bundestagswahl forderte der CSU-Vorsitzende vollen Einsatz und „höchste Konzentration“ von Mandatsträgern und Wahlkämpfern. In den kommenden Wochen dürfe die CSU keine Fehler mehr machen. „Dann haben wir die ganz große Chance, beide Wahlen am 15. und 22. September zu gewinnen“, sagte Seehofer beim Bezirksparteitag der CSU Oberbayern am Samstag in Germering bei München.

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner wurde mit dem Traumergebnis von 99,7 Prozent für weitere zwei Jahre zur Vorsitzenden des mitgliederstärksten CSU-Bezirksverbandes gewählt. Seehofer wies Aigner, die im Herbst in die Landespolitik wechselt, eine herausgehobene Position nach einem Wahlsieg zu, ohne allerdings konkret zu werden. Die 48-Jährige wird für ein Schlüsselressort in einer neuen Regierung unter der Führung Seehofers gehandelt, aber ebenso wie Finanzminister Markus Söder auch als neue CSU-Fraktionsvorsitzende im Landtag.

Zu Personalspekulationen sagte Seehofer, er freue sich, dass seine Partei „ein ganzes Paket an Personen“ für Spitzenämter habe. Erst einmal müsse aber der Ministerpräsident wiedergewählt werden. Bei der Landtagswahl liegt die Königsetappe auf dem Weg zum Sieg für Seehofer in Oberbayern. 2008 hatte die CSU in ihrem Kernland das historisch schlechteste Ergebnis von 39,3 Prozent erzielt. Mittlerweile sieht der Parteichef die CSU in Oberbayern aber wieder „als problemfreie Zone“.

Hart ging Seehofer mit der SPD-Opposition ins Gericht. Die Sozialdemokraten seien in Bayern „so schwach wie nie zuvor“. Sie konzentrierten sich aufs Diffamieren und Schlechtreden des Landes.

Von

dpa

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