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17.03.2017

11:16 Uhr

Parteitag in Berlin

Schröder bleibt der Schulz-Krönung fern

Wenn es nach Gerhard Schröder ginge, würde Martin Schulz nicht SPD-Vorsitzender werden. Nun bleibt Schröder fern, wenn die SPD auf ihrem Parteitag in Berlin Schulz zum Vorsitzenden und Kanzlerkandidaten wählt.

Der Altkanzler hätte gerne Sigmar Gabriel als nächsten SPD-Kanzlerkandidaten gesehen. dpa

Gerhard Schröder und Martin Schulz

Der Altkanzler hätte gerne Sigmar Gabriel als nächsten SPD-Kanzlerkandidaten gesehen.

Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder wird nicht dabei sein, wenn die SPD Martin Schulz zu ihre neuen Vorsitzenden kürt. Schröder werde nicht am Parteitag an diesem Sonntag teilnehmen, weil er im Ausland auf Reisen sei, heißt es aus Schröders Büro.

Gleichzeitig könnte seine Abwesenheit aber auch ein Signal sein. Schröder ist setzte in seiner Amtszeit die Agenda 2010 durch, von der sich Schulz teilweise distanziert. Dieser will bei einem Wahlsieg Agenda-„Fehler“ korrigieren und länger Arbeitslosengeld auszahlen.

Schröder hatte sich immer wieder für den bisherigen SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel als Kanzlerkandidat stark gemacht. Im vergangenen Herbst warb Schröder für eine weitere Amtszeit von Schulz an der Spitze des EU-Parlaments.

Zum Sonderparteitag der SPD in Berlin werden mehr als 3000 Gäste erwartet, darunter 500 Journalisten.

Von

dpa

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