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16.03.2013

16:06 Uhr

Parteitag in Thüringen

Steinbrück setzt auf hohe Wahlbeteiligung für Regierungswechsel

Eine hohe Wahlbeteiligung soll SPD-Kandidat Peer Steinbrück die Kanzlerschaft sichern. Man müsse die „Wähler aus dem Wartesaal“ holen, sagte er. Vizeparteichef Matthias Manchnig hat sogar schon eine feste Zahl im Sinn.

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hofft auf eine hohe Wahlbeteiligung. dpa

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hofft auf eine hohe Wahlbeteiligung.

ArnstadtSPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück setzt bei der Bundestagswahl im September auf eine hohe Wahlbeteiligung, um einen Regierungswechsel von Schwarz-Gelb zu Rot-Grün zu schaffen. „Es muss uns gelingen, die Wähler aus dem Wartesaal zu holen“, sagte Steinbrück am Samstag auf einem Parteitag der Thüringer SPD in Arnstadt. Viel hänge im Bundestagswahlkampf davon ab, dass die SPD bisherige Nichtwähler erreiche und an die Urnen bringe.

Steinbrück appellierte an die Partei, ihm die nötige Unterstützung zu geben. „Wenn die Wahlbeteiligung 80 Prozent plus X beträgt, wird Peer Steinbrück Bundeskanzler sein“, sagte Thüringens Wirtschaftsminister und Vize-Parteichef Matthias Machnig. Es gehe im September um eine Richtungswahl.

In seiner Rede sprach sich der SPD-Kanzlerkandidat dafür aus, das Lohn- und Rentenniveau in Ostdeutschland spätestens bis Ende des Jahrzehnts dem im Westen anzugleichen. 30 Jahre nach der Wiedervereinigung müssten „endlich die Differenzen eingeebnet werden“. Deshalb stelle er den bis 2019 laufenden Solidarpakt zum Aufbau Ostdeutschlands nicht infrage. Danach müsse es Regelungen geben, die sich nach der Bedürftigkeit von Bundesländern und Kommunen richte, egal ob in West- oder Ostdeutschland.

Von

dpa

Kommentare (44)

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Yolander

16.03.2013, 16:22 Uhr

Es bleibt zu hoffen,es gibt eine hohe Wahlbeteiligung.
Das Ergebnis wird hoffnungslos für die SPD sein.

TanteErna_stimmt_fuer_AfD

16.03.2013, 16:32 Uhr

Ich setze auch auf hohe Wahlbeteiligung aber nicht
für die Blockflöten CDUCSUFDPSPDGrünen Parteien sondern
auf die Alternative für Deutschland, über die schon in unseren Zwangsbezahlrundfunk ARD wegen rechter Tendenzen gehetzt wird. Die sollten sich schämen. Die sind schlimmer wie Sudel Ede (Schwarzer Kanal).

Account gelöscht!

16.03.2013, 16:41 Uhr

Je weinger sich an dem Possenspiel Wahl beteiligen um so besser.

Das einzige was vielleicht etwas bewirkken würde wäre ein Wahlbeteiligung von 20%. Welche Partei regiert ist hingegen für den Bürger völlig bedeutungslos.

..zu Steinbrück: Frau Wagenknecht hat ihm ja gestern ziemlich eindeutig bei ihrer Rede Bestechlichkeit vorgeworfen. Ich vermute sie hat Recht. Gestern war Herr Steinbrück der Befreier der Finanzmärkte und heute will er ihr Bändiger sein.

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