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09.04.2015

14:57 Uhr

Pegida

Geplanter Wilders-Auftritt sorgt für Proteste

Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders soll auf einer Pegida-Kundgebung in Dresden sprechen – für zahlreiche Parteien und Gruppierungen ist damit eine „rote Linie überschritten“. Sie kündigten Proteste an.

Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders soll in Dresden für Pegida sprechen. Die Ankündigung stößt auf Wiederstand. dpa

Massive Proteste angekündigt

Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders soll in Dresden für Pegida sprechen. Die Ankündigung stößt auf Wiederstand.

DresdenZahlreiche Parteien und Gruppierungen wollen gegen den Auftritt des niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders bei der Pegida-Kundgebung am Montag in Dresden auf die Straße gehen. Dabei soll es auch Blockaden geben. Mit der Rede des „Islamhassers“ habe Pegida eine „rote Linie überschritten“, sagte der Sprecher des Bündnisses „Dresden für alle“, Eric Hattke am Donnerstag. Pegida suche europaweit Kontakte zur anderen rechten Bewegungen und Parteien, sagte Silvio Lang vom Bündnis „Dresden Nazifrei“. „Wir glauben, dass Dresden ein bisschen Zentrum der Bewegung werden soll. Und diesem Startpunkt mit Wilders wollen wir uns von Anfang an entgegenstellen.“

„Dresden Nazifrei“ werde versuchen, die Pegida-Kundgebung zu blockieren, sagte Lang. „Wir haben einen Verhinderungsanspruch.“ Dies werde durch viele Menschen auf den Straßen geschehen. Er erwarte am Montag mehrere tausend Nopegida-Demonstranten. „Ich glaube, dass es weniger als 10.000 werden. Wenn doch mehr kommen, wäre es schön.“

„Dresden für alle“ ruft nicht zu Blockaden auf. Unter dem Motto „Vielfalt vor Einfalt“ soll es einen Sternlauf der im Bündnis organisierten Gruppen durch die Stadt geben. Beteiligt sind neben den Parteien Linke, SPD und Grüne auch Schüler- und Studenteninitiativen sowie der Ausländerrat.

Von

dpa

Kommentare (10)

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Account gelöscht!

09.04.2015, 16:14 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Michael Pöppl

09.04.2015, 16:14 Uhr

Hier spricht man allerdings von "Widerstand" und nicht von "WiEderstand".

Herr Horst Meiller

09.04.2015, 16:57 Uhr

"Zahlreiche Parteien und Gruppierungen..." Mit anderen Worten: Der politische Arm der Chaoten und Gewalttäter, die letzthin Frankfurt in ein Schlachtfeld verwandelten... Das sind natürlich genau die "Richtigen", um hier die moralische Keule zu schwingen.

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