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20.01.2015

07:28 Uhr

Pegida

Vier Polizisten bei Anti-Pegida-Demos verletzt

Nach Attacken von 200 Linksautonomen sind in Duisburg vier Polizisten verletzt worden. Tausende andere Menschen setzten bei den Anti-Pegida-Demonstrationen ein friedliches Zeichen gegen den Aufzug der Islamkritiker.

Tausende Menschen protestierten in Duisburg gegen die islamkritische Bewegung Pegida. dpa

Tausende Menschen protestierten in Duisburg gegen die islamkritische Bewegung Pegida.

DuisburgBei Anti-Pegida-Demonstrationen in der Duisburger Innenstadt sind am Montagabend vier Polizisten verletzt worden. Während Tausende Menschen ein friedliches Zeichen gegen den Aufzug der islamkritischen Pegida setzen, waren etwa 200 Linksautonome für die Gewalt verantwortlich, wie die Polizei mitteilte.

Es flogen Böller und Steine. Demonstranten versuchten, die Absperrungen zu durchbrechen. Ein Mann griff eine Polizistin an, die auf ihren verletzten Kollegen wartete. Nach Angaben der Polizei versammelten sich in Duisburg rund 600 Anhänger der Pegida-Bewegung, darunter 250 Hooligans. Von ihrer Seite habe es keine Gewalt gegeben, hieß es.

Wer sind die Pegida-Demonstranten?

Geschlecht

75 Prozent der Pegida-Teilnehmer sind Männer.

Alter

Die größte Altersgruppe machen mit 37 Prozent die 40- bis 59-Jährigen aus.

Bildung

28 Prozent sind Hochschulabsolventen, 18 Prozent haben das Abitur als letzten Abschluss, 9 Prozent haben eine Meisterprüfung abgelegt.

Beruf

Fast die Hälfte (47 Prozent) sind Angestellte oder Arbeiter, 18 Prozent Rentner und nur 2 Prozent geben an, keine Tätigkeit auszuüben oder Arbeit zu suchen.

Einkommen

Fast 40 Prozent der Teilnehmer verfügen über ein monatliches Nettoeinkommen von mehr als 1500 Euro netto.

Politische Einstellung

62 Prozent geben an, keiner Partei verbunden zu sein. 17 Prozent stehen der AfD nahe, 9 Prozent der CDU, 4 Prozent der rechtsextremen NPD, 3 Prozent der Linken. Jeweils 1 Prozent sympathisiert mit SPD, Grünen und der FDP.

Glaube

73 Prozent sind konfessionslos, 21 Prozent protestantisch und 4 Prozent katholisch. 2 Prozent gehören anderen Glaubensgemeinschaften an.

Die Quelle

Wissenschaftler der TU Dresden haben bei drei Pegida-Demonstrationen zwischen dem 22. Dezember und dem 12. Januar rund 400 Teilnehmer befragt.

Von

dpa

Kommentare (12)

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Herr Woifi Fischer

20.01.2015, 08:03 Uhr

Pegida Vier Polizisten bei Anti-Pegida-Demos verletzt!

Wie kann es sein, dass es immer noch Autonome Gruppen in unserer Wehrhaften Demokratie gibt?
Von was Leben diese Autonomen?

Ich hoffe es wurden alle Autonomen verhaftet, und vor ein Schnellgericht gestellt, um Schadensersatz für die verletzten Polizisten zu leisten!!!

Wie kam es zu dieser Auseinandersetzung?
Wer Trägt die Verantwortung für diese Demonstration?
Werden diese auch zur Verantwortung gezogen?
Da wird in Dresden eine Demonstration verboten, und Duisburg vier Polizisten verletzt, und niemand regt sich auf?
Was ist das für ein Demokratieverständnis in diesem Land und bei seinen Politikern???

Account gelöscht!

20.01.2015, 08:35 Uhr

Der größte innerdeutsche Terror geht ja schon längst von den Grünen und den Sozialisten (Antifa) aus und deren Mitläufer von Gewerkschaften, Greenpeace, BUND und zusehends auch der Kirche.
Bei diesen Anti-Demonstrationen ist weder Vernunft, noch Verstand im Spiel, sondern einfach nur DAGEGEN sein.
Sei es bei der Kernkraft, bei TTIP, bei Gen, bei Kohle, bei Nationalen Interessen usw.usw.

Herr Günther Schemutat

20.01.2015, 08:35 Uhr

Die linken autonomen und militärischen Arme der Linken Parteien ,leben ihren Hass gegen Polizisten aus, genau wie Terroristen gegen Frauen,Kinder Unschuldige. Gegen Politiker geht keiner der
beiden Gruppen vor , dazu sind beide zu viel zu feige oder schon geschmiert!

Was die Antipegida betrifft, kann ich den Ostdeutschen nur raten , fallt nicht auf den Westen rein. Der Auftrag aus Berlin
an die MP,s die alte DDR mit genausoviel Fremde aufzufüllen wie es der Westen gemacht hat , ist schon in vollen Gange.

In Perba ein 170 Seelen Dorf sollen 50 Flüchtlinge kommen und später insgesamt 150 fremde Menschen. Das Ziel vom Einheitsbrei in Berlin ist klar. Überfremdung innerhalb von 5 Jahren in der alten DDR erreichen.

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