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26.12.2012

14:55 Uhr

Personaldebatte

Die FDP sucht den Superstar

Die Personaldebatte in der FDP geht weiter. Wer führt die Partei in den Bundestagswahlkampf? Es muss nicht zwangsläufig Parteichef Rösler sein, findet ein prominenter Liberaler. Ein alter Bekannter hat bereits abgesagt.

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) dpa

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP)

BerlinFDP-Fraktionschef Rainer Brüderle hat nach eigenen Angaben keinerlei Ambitionen zur Übernahme des Parteivorsitzes. "Ich unterstütze Philipp Rösler als Vorsitzenden meiner Partei, und das werde ich auch nach der Landtagswahl in Niedersachsen am 20. Januar tun", sagte Brüderle der neuen Ausgabe der Wochenzeitung "Zeit". Er könne "mindestens die nächsten 50 Jahre" gut damit leben, nicht FDP-Chef zu sein, betonte der 67-Jährige.

Auch FDP-Präsidiumsmitglied Dirk Niebel äußerte sich mit Blick auf den Parteivorsitz zurückhaltend. "Ich strebe es nicht an", sagte er der aktuellen Ausgabe des Magazins "Focus". Zugleich betonte der Bundesentwicklungsminister, dass der Parteichef nicht gleichzeitig Spitzenkandidat für 2013 sein müsse. Es sei "nicht zwingend notwendig", dass Rösler die Liberalen in die Wahl führe, so Niebel. Wenn es gute Gründe gebe, könne eine Partei das so entscheiden.

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Niebel sieht vorläufig kein Ende der Personaldebatte in seiner Partei: "Die Diskussion um Positionen innerhalb der FDP wird erst in dem Moment erledigt sein, in dem der Bundesparteitag unsere Aufstellung für die Bundestagswahl beschlossen hat. Solange wir das nicht entschieden haben, wird die Diskussion weiter gehen.

Die Liberalen wollen Anfang Mai 2013 ihren Parteitag zur Bundestagswahl abhalten. Zunächst kommt die Parteispitze am 6. Januar zum traditionellen Dreikönigstreffen in Stuttgart zusammen.

In der FDP gibt es immer wieder Spekulationen über eine mögliche Ablösung Röslers nach der Landtagswahl in Niedersachsen am 20. Januar. In Umfragen liegt die FDP seit Monaten bundesweit unter der Fünf-Prozent-Hürde.

Von

afp

Kommentare (12)

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Baerbel

26.12.2012, 15:38 Uhr

Ich werde beten und hoffen, dass Rösler in Hannover das Licht ausmachen kann .

Neoliberaler-Shitstorm

26.12.2012, 16:05 Uhr

Dem kann man sich nur anschließen.

Hoffentlich ist 2013 in Niedersachsen, Bayern und im Bundestag Schluss mit der FDP.

Der Wähler hat es in der Hand, FDP-Politikern die fristlose Kündigung auszusprechen, indem er sie nicht mehr wählt. Es wird Zeit, dass FDP-Politiker nicht mehr auf Steuerzahlerskosten mit Diäten alimentiert werden, sondern ihr Einkommen so wie wir durch harte Arbeit erwirtschaften müssen. Die ganze soziale Kälte und Härte muss für diese FDP-Politiker gelten, damit sie einmal ein Gefühl dafür bekommen, was die FDP in Deutschland erreicht hat.

2013 wird mit der FDP abgerechnet, da kann auch kein Superstar mehr helfen!

Phil

26.12.2012, 16:17 Uhr

Wenn die FDP sich durchsetzen könnte, dann wäre das Leben und die Lebensqualität für alle Schaffenden sehr wahrscheinlich besser.
Zurz Zeit muß Sie der CDU Tribut zollen ( Höhere Steuern und Abgaben für die Schaffenden zur Ruhigstellung und Umverteilung auf die zu Hause Sitzenden.)

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