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17.10.2012

13:36 Uhr

Philipp Rösler

„Euro-Zone auf dem Weg der Stabilisierung“

Die Euro-Zone ist nach Einschätzung von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler auf dem richtigen Weg aus der Krise. Mit dem Fiskalpakt und den Rettungsschirmen seien wichtige Instrumente geschaffen worden, so Rösler.

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) auf einer Pressekonferenz in Berlin. dpa

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) auf einer Pressekonferenz in Berlin.

BerlinDie Währungsunion ist nach Ansicht von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler auf dem richtigen Pfad aus der Krise. „Wir sind auf dem Weg der Stabilisierung in der Euro-Zone“, sagte Rösler (FDP) am Mittwoch in Berlin.

Mit dem Fiskalpakt und den Euro-Rettungsschirmen ESM und EFSF seien wichtige Instrumente zur Lösung der Krise geschaffen worden. Einzelne Staaten wie Irland und Portugal hätten gezeigt, dass der Mix aus Haushaltskonsolidierung und strukturellen Reformen der richtige Weg sei.

Es müsse aber noch mehr Vertrauen wieder aufgebaut werden. Denn die Unsicherheit belaste weiter auch die deutsche Wirtschaft, betonte Rösler. Firmen würden sich deshalb mit Investitionen zurückhalten. Dies sei auch ein Grund dafür, dass die Regierung ihre Wachstumsprognose für die deutsche Konjunktur 2013 auf 1,0 von 1,6 Prozent gesenkt habe.

Von

rtr

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

17.10.2012, 13:48 Uhr

Ganz sachlich, extra für die Handelsblatt Moderation dass man nicht wieder löschen muss: -> Auf dem Weg zur Stabilisierung? Ich glaube HErr Rösler sollte vielleicht auch ab und zu mal aus seinem Büro heraustreten und in die Realität zurückkehren.

Account gelöscht!

17.10.2012, 13:54 Uhr

"Es müsse aber noch mehr Vertrauen wieder aufgebaut werden. Denn die Unsicherheit belaste weiter auch die deutsche Wirtschaft, betonte Rösler."

Blöd nur, das die Bevölkerung das Vertrauen nicht mehr aufbringen kann. Und Portugal als gutes Beispiel zu nennen ist ein wenig verfrüht. Wenn das neue "Sparpaket" beschlossen wird, gehen die Portugiesen massenhaft auf die Straße. Die ganze "Rettung" geht ausschließlich auf Kosten der Bürger und zwar größtenteils zu Lasten der Kleinen.

o1916178

17.10.2012, 14:40 Uhr

"Einzelne Staaten wie Irland und Portugal hätten gezeigt, dass der Mix aus Haushaltskonsolidierung und strukturellen Reformen der richtige Weg sei."

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"Versteckt in einer Fact-Box kommt der IWF in dem Bericht (Seite 41 bis 43, Anm.) zum Schluss, dass übermäßiges Sparen das erklärte Ziel, die Schulden in einem überschaubaren Zeitraum zu verringern, verfehlt."

Genauer gehts darum, dass die richtige Steuerpolitik ein viel größeren Einfluss auf das Wirtschaftswachstum hat.

Beispiel Spanien:

"Die „Financial Times“ verdeutlicht die Folgen anhand des akuten Beispiels Spanien, das noch darum ringt, den Gang unter den Europäischen Rettungsschirm (ESM) und die damit verbundenen Sparauflagen zu vermeiden: Beim angenommenen Multiplikationsfaktor 1,5 würde eine dreiprozentige Reduktion des Budgets zu einem Rückgang der Konjunktur um 4,5 Prozent führen. Damit wird laut „FT“ deutlich, mit welchem Ausmaß an Rezession Spanien zu rechnen hat. Außerdem mache es klar, dass das von der Madrider Regierung für 2013 prognostizierte leichte Minus beim Wachstum von 0,5 Prozent eine Illusion sei."

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