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31.10.2014

15:34 Uhr

Pkw-Maut

Österreich erwägt weiterhin Klage

Der österreichische Verkehrsminister lässt das Konzept der in Deutschland geplanten Pkw-Maut rechtlich überprüfen. Danach werde entschieden, ob „weitere Schritte“ notwendig seien. Eine Klage schließt Wien nicht aus.

Österreich lässt das von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) vorgestellte Konzept zur Pkw-Maut rechtlich überprüfen. dpa

Österreich lässt das von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) vorgestellte Konzept zur Pkw-Maut rechtlich überprüfen.

Wien Österreich behält sich weiterhin rechtliche Schritte gegen die in Deutschland geplante Pkw-Maut vor. Zunächst werde das am Donnerstag von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) vorgestellte Konzept rechtlich überprüft, sagte ein Sprecher des österreichischen Verkehrsministeriums am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Danach werde entschieden, ob aus österreichischer Sicht „weitere Schritte“ notwendig seien.

Österreichs Verkehrsminister Alois Stöger hatte bereits am Donnerstag seine ablehnende Haltung gegenüber den deutschen Mautplänen bekräftigt. Sollte sich herausstellen, dass Dobrindts Konzept EU-Bürger diskriminiere, „werden wir das gegenüber Deutschland klar zur Sprache bringen und rechtliche Schritte einleiten“.

Stöger erkannte jedoch zugleich an, dass Dobrindt in seinem neu aufgelegten Konzept auf Kritikpunkte aus Österreich eingegangen sei. Als ein Beispiel verwies er dabei auf die Entlastung der Grenzregionen, die dadurch erreicht werde, dass die Pkw-Maut für ausländische Fahrzeughalter nur auf Autobahnen erhoben werde. In seinem ersten Konzept hatte Dobrindt die Abgabe noch für die Nutzung aller deutschen Straßen erheben wollen.

Von

afp

Kommentare (1)

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Herr Wolfgang Trantow

03.11.2014, 19:48 Uhr

Muß ich als Ausländer nicht auch in Österreich Maut zahlen?

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