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14.03.2017

13:24 Uhr

Pläne bis 2050

Merkel will Klimaschutzziele nach der Wahl konkretisieren

Bundeskanzlerin Angela Merkel will die Klimaschutzziele bis 2050 erst nach der Bundestagswahl genauer darlegen. Man brauche Planungssicherheit, um sich für die kommenden 30 Jahre auszurichten.

Um besser planen zu können, will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Klimaschutzziele für den Zeitraum bis 2050 erst nach der kommenden Bundestagswahl konkretisieren. dpa

Klimaschutz

Um besser planen zu können, will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Klimaschutzziele für den Zeitraum bis 2050 erst nach der kommenden Bundestagswahl konkretisieren.

BerlinDie deutschen Klimaschutzziele bis 2050 müssen nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel in der nächsten Legislaturperiode konkretisiert werden. Es sei richtig gewesen, zunächst festzulegen, dass man bis 2050 die Treibhausemissionen gegenüber 1990 um 80 bis 95 Prozent reduzieren wolle, sagte Merkel am Dienstag beim Verband der kommunalen Unternehmen (VKU) in Berlin. „Aber zwischen 80 und 95 Prozent ist natürlich ein großer Unterschied“, sagte sie. Alle bräuchten aber Planungssicherheit, um sich für die kommenden 30 Jahre auszurichten. „Das muss Anfang der nächsten Legislaturperiode entschieden werden.“

Merkel kritisierte, der Netzausbau in Deutschland hinke immer noch dem Ausbau erneuerbarer Energien hinterher. Das liege nicht nur an der Politik, sondern auch an langwierigen Gerichtsverfahren beim Ausbau der Nord-Südtrassen. Aber für den Ausbau gerade der Windenergie auf See seien die Übertragungsleitungen notwendig. Zugleich warb sie um Verständnis für den nur schrittweisen Ausstieg aus der Nutzung der Kohle. Auch die Braunkohleregionen in der Lausitz und Nordrhein-Westfalen bräuchten Planungssicherheit.

Bis 2020 soll der Treibhausgas-Ausstoß nach Beschlüssen der Bundesregierung im Vergleich zum 1990 um 40 Prozent gesenkt werden, bis 2050 dann um 80 bis 95 Prozent.

Von

rtr

Kommentare (5)

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Herr Holger Narrog

14.03.2017, 14:26 Uhr

Es erstaunt wenig dass Fr. Merkel den "Klimaschutz" auf die Zeit nach der Wahl verschiebt. Zur Erreichung ihrer Ziele sind massive Zwangsmassnahmen und Eingriffe notwendig die das Leben der Menschen spürbar einschränken.
Andernfalls würde der eine, oder andere wach werden und die Opposition wählen.
Die Industrialisierung und der Wohlstand der heutigen Gesellschaften beruht auf der Nutzung fossiler Brennstoffe. Die Kernenergie ist gem. der Ökoreligion des Teufels, andere sinnvolle Energiequellen sind bislang nicht bekannt.

Eine Reduktion der CO2 Emissionen um 80% bedeutet eine komplette Deindustrialisierung und Demotorisierung der Gesellschaft. Geschätzter Wohlstand etwa analog 1890, geschätzte Lebenserwartung ca. 48 Jahre.

Eine Reduktion der CO2 Emissionen um 95% entspricht einer antiken Gesellschaft, geschätzte Lebenserwartung ca. 27 Jahre.

Wünschenswert wäre wenn sich die Menschen ein wenig intensiver mit der Staatsreligion, Ökoreligion, beschäftigen würden. Grundsätzlich ist der "Klimawandel" eine sehr dürftige Theorie die mit grossem Mediendruck, politischem Druck in vielen Ländern verbreitet wird.

Account gelöscht!

14.03.2017, 14:29 Uhr

Das ist typisch Merkel...keine Aussage, keinen Plan...diese Merkel will nur an der Macht bleiben in dem sich Merkel nicht zu früh für einen Weg festlegt...Merkel regiert nicht sondern verwalter schlicht und einfach ihre Machtpositionen...und wenn Sie dabei das Land und desen Bürger in Mangel und Armut = ins Mittelalter zurück schicken muss...Machterhalt ist alles für Merkel...egal auf wessen Kosten!

Novi Prinz

14.03.2017, 15:01 Uhr

Wenn man sonst nix gebacken kriegt , regelt man das Klima. Regeln oder schützen ? Richtig gemacht , regelt sich damit auch die Überbevölkerung ,

Siehe Post von Herrn Narrog:
"Eine Reduktion der CO2 Emissionen um 95% entspricht einer antiken Gesellschaft, geschätzte Lebenserwartung ca. 27 Jahre. " Für immer Jung !!!

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