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05.09.2013

10:14 Uhr

Politbarometer

Grüne so schlecht wie 2009 nicht mehr

Die schwarz-gelbe Koalition liegt weiterhin vorne: Einer Umfrage zufolge hat das TV-Duell der Kanzlerin und Steinbrück kaum eine Veränderung gebracht. Einen thematischen Vorsprung konnte die SPD jedoch ausbauen.

Das Spitzen-Duo der Grünen: Katrin Göring-Eckardt und Jürgen Trittin. dapd

Das Spitzen-Duo der Grünen: Katrin Göring-Eckardt und Jürgen Trittin.

BerlinDas Fernsehduell zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihrem SPD-Herausforderer Peer Steinbrück hat einer Umfrage zufolge kaum eine Veränderung für die künftigen politischen Machtverhältnisse gebracht. In der ersten Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen nach dem Duell vom Sonntag liegt die schwarz-gelbe Koalition weiterhin vor SPD, Grünen und Linkspartei. Rot-Grün sei zudem zurzeit sehr deutlich von einer eigenständigen parlamentarischen Mehrheit entfernt, hieß es im am Donnerstag veröffentlichten Politbarometer. CDU/CSU kommen im weiterhin auf 41 Prozent, die FDP verharrt bei sechs Prozent.

Die SPD wollten wie in der Vorwoche auch 26 Prozent der Umfrageteilnehmer wählen. Die Linke kann ihren Anteil um einen Punkt auf acht Prozent steigern, die Grünen müssen dagegen Einbußen hinnehmen. Sie erhielten nur noch zehn Prozent der Stimmen - zwei Punkte weniger als vor einer Woche und so wenig wie seit November 2009 nicht mehr. Die AfD käme mit nur drei Prozent nicht in den Bundestag.

Kanzlerin gegen Kanzlerkandidat

Kein klarer Sieger bei TV-Duell

Kanzlerin gegen Kanzlerkandidat: Kein klarer Sieger bei TV-Duell

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Merkel liegt in der Gunst der Wähler weiterhin deutlich vor Steinbrück: 59 Prozent der Umfrageteilnehmer wünschten eine weitere Amtszeit der Unionspolitikerin, das ist ein Prozentpunkt weniger als vor einer Woche. Steinbrück büßte ebenfalls einen Prozentpunkt auf 30 Prozent ein. Allerdings konnte er seinen Vorsprung beim Thema "Soziale Gerechtigkeit" ausbauen: Jetzt meinten 35 Prozent, dass Peer Steinbrück eher für soziale Gerechtigkeit sorgen könnte, in der Vorwoche waren es 31 Prozent. 22 Prozent nennen den Forschern zufolge Merkel, drei Prozentpunkte weniger als vor einer Woche. Die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen befragte vom 2. bis zum 4. September 1296 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte telefonisch.

Von

rtr

Kommentare (13)

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nicht_repraesentativ

05.09.2013, 10:58 Uhr

Die AfD käme mit nur drei Prozent nicht in den Bundestag.

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Da sind sie ja wieder die 3 %!

Hat jemand vergessen denen Bescheid zu geben, dass diese Zahl veraltet ist?

Diese Befragung ist sowieso nicht repräsentativ, da es auszuschliessen ist, dass nicht jeder der zufällig Ausgewählten geantwortet haben wird.

Korrektur

05.09.2013, 11:07 Uhr

Korrektur: da es auszuschliessen ist, dass jeder Befragte geantwortet hat.

Account gelöscht!

05.09.2013, 11:36 Uhr

Wenn es nach mir ginge, müßten diese Umfragen jetzt verboten werden, denn sie sind nichts anderes als Manipulation.
Diese ganze Gedöns vor der Wahl, auch was das ZDF jetzt macht, ist Manipulation und Indoktrination und gehöert spätestens 4 Wochen vor Wahlen verboten

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