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15.06.2012

11:41 Uhr

Politbarometer

Kraft ist beliebter als Merkel

Angela Merkel hat Konkurrenz bekommen: NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat die Kanzlerin in Sachen Beliebtheit überholt. Gleichzeitig verbessert sich die SPD im Bund und liegt bei 32 Prozent.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat es geschafft - sie liegt in Umfragen vor Angela Merkel. dpa

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat es geschafft - sie liegt in Umfragen vor Angela Merkel.

BerlinDie nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat im ZDF-Politbarometer mit einem hauchdünnen Vorsprung Bundeskanzlerin Angela Merkel vom ersten Platz der beliebtesten Politiker verdrängt. In der am Freitag veröffentlichten Umfrage erreicht die SPD-Politikerin zwar ebenso wie die CDU-Vorsitzende einen Wert von 1,7 - hat nach Angaben des Senders aber um einige Hundertstel Punkte die Nase vorn. Platz drei teilen sich Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), sein Vorgänger Peer Steinbrück und SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier (beide SPD). Schlusslichter sind die FDP-Politiker Außenminister Guido Westerwelle (minus 1,1) und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (minus 1,4).

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Parallel holt die Union deutlich auf. Die SPD verbesserte sich um einen Punkt auf 32 Prozent, während CDU/CSU zwei Punkte verlieren und auf 34 Prozent kommen. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen die Grünen auf 13 Prozent (minus eins) und die Piraten unverändert auf sieben Prozent.
Die FDP würde sich um einen Punkt auf fünf Prozent verbessern, die Linke würde bei fünf Prozent verharren. Damit hätte weiterhin weder die amtierende Regierungskoalition von Union und FDP noch eine rot-grüne Koalition eine parlamentarische Mehrheit.

Kommentare (16)

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malvin

15.06.2012, 11:59 Uhr

Sie wäre keine gute Alternative. Merkel hat eine stärkere Persönlichkeit, ist abgeklärter und professioneller. Gerade in der Krise zeigt sie eine unglaubliche Standfestigkeit.

Ohnehin wären mit der SPD am Ruder alle Schleusen geöffnet. Wir würde ALLE schon mit unseren Sozialkassen und - das muss man auch mal sagen - mit unsere Löhnen und unserem Privatvermögen für die PIIGS haften.

Die Kraft kann gerne in NRW rumwurschteln, aber für die derzeitige "Herkules-Aufgabe" ist sie einfach viel zu unerfahren. Das wäre schlecht für Deutschland, für Europa und für die westliche Welt.

Das natürlich nur für den Fall, dass sie das Kanzleramt anstrebt.

Wie_im_Maerchen

15.06.2012, 12:21 Uhr

Eine SCHULDENKÖNIGIN an erster Stelle in der Beliebtheit. Die Deutschen sind wirklich äußerst klug. Sie bereiten sich auf die Zukunft vor. Und vorher ab in die Kirche, schön beten, daß das Mana vom Himmel fällt.
Idiotie pur! Verachtenswert!
Ins Grundgesetz gehört, daß die Schuldenaufnahme durch Politiker verboten wird!

Account gelöscht!

15.06.2012, 12:25 Uhr

Alles ist relativ, das trifft auch für Frau Kraft zu. Aber Schafsköpfen kann man alles "verkaufen" und davon gibt es im links-korrupten NRW ja bekanntermaßen genug davon, wie die letzte "Wahl" bewiesen hat, obwohl es reale Alternativen zum politischen Mainstream gab.

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