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12.04.2013

13:48 Uhr

„Politbarometer“

SPD und Steinbrück verlieren an Boden

Es sieht nicht gut aus für Peer Steinbrück und die SPD: die neuen Zahlen des Politbarometers verraten, dass Angela Merkel und die CDU in allen wichtigen Fragen, wie der sozialen Gerechtigkeit, vor den Genossen liegen.

Für Peer Steinbrück und die SPD sieht es nicht gut aus. dpa

Für Peer Steinbrück und die SPD sieht es nicht gut aus.

BerlinSPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und seine Partei verlieren laut einer aktuellen Umfrage weiter an Boden. Kurz vor dem Programmparteitag am Sonntag in Augsburg kommt die SPD im neuen ZDF-„Politbarometer“ auf 27 Prozent - zwei Punkte weniger als im März. Die Union legt danach um zwei Punkte auf 42 Prozent zu, die Grünen verharren bei 14 Prozent. Die Linke kommt auf 6 Prozent (minus 1), die FDP liegt unverändert bei 4 Prozent und würde damit den Einzug in den Bundestag verpassen. Damit wäre nur eine Große Koalition oder eine schwarz-grüne Koalition möglich - eine rot-rot-grüne Koalition hat die SPD definitiv ausgeschlossen.

Im direkten Vergleich bekommt Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bei den persönlichen Eigenschaften „glaubwürdig“ und „sympathisch“ weit bessere Bewertungen (44 Prozent und 50 Prozent) als Steinbrück: Ihn halten nur 11 Prozent für glaubwürdiger und 17 Prozent für sympathischer.

Mit Blick auf das SPD-Wahlprogramm finden 81 Prozent die Forderung nach einem allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro richtig.

Bei der Lösung der Euro-Krise trauen 46 Prozent Merkel mehr zu als Steinbrück (10 Prozent). Selbst beim Thema soziale Gerechtigkeit, Kernpunkt des SPD-Wahlprogramms, erwarten die Befragten eher von Merkel (26 Prozent) Fortschritte als von Steinbrück (24 Prozent).

Von

dpa

Kommentare (7)

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roterkaufmann

12.04.2013, 15:09 Uhr

"eine rotrotgrüne koalition hat die spd ausgeschlossen"

natürlich!

sonst hätte der mindestlohn, die eingrenzung von leiharbeit, die vermögenssteuer usw. ja plötzlich eine mehrheit und das will die spd ja nun nicht wirklich, auch wenn sie damit wahlkampf macht.

eigentlich zum lachen, wenn es nicht so traurig wäre.

Mazi

12.04.2013, 16:28 Uhr

Man sollte den Abstand der beiden Koalitionen nicht überbewerten. Es ist gewiss nicht die Leistung von Frau Merkel, sondern eher die fehlende Glaubwürdigkeit und die Missleistung von Steinbrück, die den Unterschied begründet.

Account gelöscht!

12.04.2013, 18:04 Uhr

Mazi
ich glaube, da haben Sie Recht
Wer schon gelich zu Beginn seines Antritts als Kandidat Steuererhöhugnen verkündet wo auch der mittlere Verdiener von betroffen wäre, nach dem Doppelpaß für Türken schreit usw., der darf sich nicht wundern

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