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04.06.2014

13:01 Uhr

Präsidenten-Attacke

Obama wirft Putin „dunkle Taktiken“ vor

„Die Freiheit in Europa ist niemals garantiert“: US-Präsident Barack Obama wählt drastische Worte und wirft Wladimir Putin „Aggression“ vor. Der schießt zurück: Die USA mische sich in fremde Angelegenheiten ein.

„Wir werden die Verletzung der ukrainische Souveränität niemals akzeptieren“, sagte Barack Obama (r.), als er am Dienstag in Warschau auf den designierten ukrainischen Präsidenten Porosschenko traf. dpa

„Wir werden die Verletzung der ukrainische Souveränität niemals akzeptieren“, sagte Barack Obama (r.), als er am Dienstag in Warschau auf den designierten ukrainischen Präsidenten Porosschenko traf.

WarschauUS-Präsident Barack Obama hat Russlands in aller Schärfe vor Aggressionen gegen Nato-Partner in Osteuropa gewarnt. Wer einen Verbündeten angreife, greife alle an, sagte Obama in einer Grundsatzrede am Mittwoch in Warschau und erinnerte an die Bündnissolidarität in Artikel 5 des Nato-Vertrages.

Russlands Annexion der zur Ukraine gehörenden Krim zeige, dass freie Nationen zusammenstehen müssten. „Wir werden diese Annexion niemals akzeptieren“, sagte Obama.

Mit Blick auf die politischen Verhältnisse in der Ukraine sagte Obama: „Jedes Volk und jedes Land hat das Recht, seine Zukunft selber zu bestimmen.“ Offensichtlich an die Adresse Moskau gerichtet fügte er hinzu: „Die Zeiten von Imperien und Einflusssphären sind vorbei.“

Obama sprach zum Gedenken an die ersten teilweise freien Wahlen in Polen am 4. Juni 1989 teil. Das Votum wurde zu einem Triumph für die polnische Bürgerrechtsbewegung und die Gewerkschaft Solidarnosc.

Obama traf vor den Feierlichkeiten den neu gewählten ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko und sicherte ihm die Unterstützung des Westens zu.

Am Vortag hatte Obama in Warschau angekündigt, eine Milliarde Dollar (etwa 735 Millionen Euro) mobilisieren zu wollen, um befristet zusätzliche US-Truppen im einst kommunistischen Machtbereich Moskaus zu stationieren.

Freiheit sei ein kostbares Gut, für das vor allem die Länder Ost- und Mitteleuropas einen hohen Preis hätten zahlen müssen. „Polen und auch Litauen und Rumänien werden niemals alleine stehen“, sagte der Präsident. Vielmehr stünden an ihrer Seite mit den USA die stärkste Militärmacht der Welt und mit der Nato eine unzerstörbare Allianz.

„Das sind nicht nur Worte, das sind unverbrüchliche Verpflichtungen“, rief Obama. Die Stärke der Nato richte sich aber nicht als Bedrohung gegen ein anderes Land.

Kommentare (20)

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04.06.2014, 13:23 Uhr

Amerikaner sind wie AIDS oder Krebs.

Keiner will sie haben, aber wenn man sie mal hat, wird man sie nie weider los.

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04.06.2014, 13:55 Uhr

Mehr professionelle Heuchelei geht wirklich nicht!

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04.06.2014, 14:19 Uhr

Zitat : Auch deshalb sei Europa sei heute sicherer, reicher und integrierter.

- das muss der "Yes I Can" Showman aber präzisieren.

Die Nackten Ostblockstaaten sind auf Kosten der westlichen Geberländer reicher, sicherer und integrierter.

Die westlichen Europaländer sind ärmer, frustrierter und anfälliger !

Und hier haben die Amis kräftig mitgewirkt.

Es wird Zeit, dass sich dieser Affe wieder in sein Gehege zurückzieht ! Denn in Europa folgen dem nur noch Ostvasalen !

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