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24.06.2011

15:32 Uhr

Präventionsgipfel

Regierung will mit Muslimen gegen Radikalisierung kämpfen

Innenminister Hans-Peter Friedrich ist im kämpferischer Stimmung: „Dem Missbrauch der Religion wollen wir gemeinsam entgegentreten.“ Die Bevölkerung müsse gegenüber jeder Art von Radikalisierung wachsamer werden.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich. Quelle: dpa

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich.

BerlinBundesinnenminister Hans-Peter Friedrich hat die Muslime in Deutschland zum gemeinsamen Kampf gegen die Radikalisierung junger Leute durch Islamisten aufgerufen. „Der Radikalisierung und dem Missbrauch der Religion wollen wir gemeinsam entgegentreten“, erklärte der CSU-Politiker am Freitag nach dem gut dreistündigen Präventionsgipfel, bei dem muslimische Verbände und Sicherheitsexperten gemeinsam über den Kampf gegen den Extremismus berieten. Die Bevölkerung müsse gegenüber jeder Art von Radikalisierung wachsamer werden. Eine besondere Gefahr gehe vom Internet aus, über das junge Leute radikalisiert werden könnten, ohne dass dies wie bei der klassischen Radikalisierung in einem Moscheeverein auffalle.

Dies sei bei dem 21-jährigen Kosovaren so gewesen, der Anfang März am Frankfurter Flughafen zwei amerikanische Soldaten erschossen hatte, sagte Friedrich. Der junge Mann sei in Deutschland aufgewachsen und habe sich im Internet dem Terror zugewandt. Zielgruppe der Extremistenorganisation Al-Kaida seien besonders deutsche Konvertiten, aber auch junge Moslems, die in Deutschland aufgewachsen seien, sagte Friedrich in der ARD. Der Minister forderte die Familien daher auf, junge Leute genau zu beobachten, um extremistische Tendenzen frühzeitig festzustellen. „Durch gemeinschaftliches Handeln von Staat und Muslimen wird jedem Generalverdacht entgegengetreten“, betonte er.

Die SPD warf Friedrich dennoch vor, die Muslime unter Generalverdacht zu stellen. „Wenn wir gewaltbereite Extremisten isolieren wollen, müssen wir die gemäßigten Muslime stärken und in Deutschland willkommen heißen", forderte SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann. Der Islam gehöre zu Deutschland. Dies habe Friedrich noch immer nicht erkannt. „Friedrich hat damit viel Porzellan zerschlagen. Jetzt muss er die Scherben wieder einsammeln“.

Die Linkspartei kritisierte, Friedrich reduziere das Verhältnis des Staates zum Islam weiter auf Sicherheitsaspekte. „Radikalisierungstendenzen unter Muslimen sind jedoch nicht zuletzt Ergebnis der repressiven Integrationspolitik in der Bundesrepublik, wie sie sich genau in solchen Präventionsgipfeln ausdrückt“, erklärte die Linken-Innenexpertin Ulla Jelpke.

Von

rtr

Kommentare (4)

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Account gelöscht!

24.06.2011, 20:36 Uhr

Für die Moslems besteht die Welt nur aus Gläubigen und Nichtgläubigen. Mit den Gläubigen sind die Moslems gemeint und mit den Ungläubigen die Nichtmoslems. Der Auftrag der Moslems besteht darin, die Nichtmoslems zu Moslems zu machen. Wenn es nicht per Mission gelingt, dann durch den Heiligen Krieg.

Einen permanenten Frieden zwischen Moslems und Nichtmoslems kann es nicht geben, allenfalls einen zeitlich begrenzten Frieden, den die Moslems Hudna nennen, was so etwas wie ein Waffenstillstand ist. Der aber ist nur erlaubt, wenn Moslems den Nichtmoslems unterlegen sind. Die Hudna-Zeit nutzen sie dann, um aufzurüsten, um schlussendlich den Sieg über die Nichtmoslems erringen zu können.

Ein Dauerfrieden im Sinne des westlichen Völkerrechts ist folglich zwischen der Welt des Islams und der Welt der Nichtmoslems nicht möglich. Daher kann es auch einen wirklichen Frieden nach der Vorstellung des Westens zwischen den Arabern/Moslems und Israel nicht geben, denn alles, was die Moslems unter Frieden mit Nichtmoslems verstehen und zulassen, ist eben nur der Hudna-Frieden, der aber ist nur ein Waffenstillstand mit dem Charakter der Vorläufigkeit.

Dies wurde für alle moslemischen Führer zum Leitbild und ist auch heute, angefangen bei Arafat und Khomeini bis hin zum iranischen Führer Ahmadinedschad und Hisbollah- Chef Nasrallah und den Hamas- und Fatah- Palästinensern, Grundsatz der Verhandlungen mit Israel.

Account gelöscht!

24.06.2011, 20:37 Uhr

Weiter ..

Leider nehmen westliche Politiker dieses islamische Dogma nicht ernst, obwohl sie vor ihrer eigenen Haustür sehen, dass die Moslems immer militanter werden und die Doktrin, das keinen dauerhaften Frieden mit Nichtmoslems duldet, anstreben. Das geht nicht nur Israel etwas an, sondern alle nichtmoslemischen Länder.

Aus islamischer Sicht betrachten die Araber daher das 1993 mit Israel abgeschlossene Oslo-Abkommen als Hudna-Abkommen, das sie mit Mohammeds Hudna-Abkommen vergleichen, das er 628 mit den Bewohnern von Mekka, den Koraschiten abgeschlossen hatte. Doch nachdem Mohammed eine große bewaffnete Anhängerschaft um sich geschart hatte, griff er 638 die Koraschiten an und ließ alle Bewohner von Mekka töten.

Account gelöscht!

24.06.2011, 21:11 Uhr

Im Gegenteil, sie Provozieren weiter !
Zypern verweigert Gaza-Hilfsflotte die Häfen – Schweizer springen ab

http://bazonline.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Zypern-verweigert-GazaHilfsflotte-die-Haefen--Schweizer-springen-ab/story/14448544

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