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17.03.2012

04:59 Uhr

Praxisgebühr

Patienten müssen vorerst weiter zahlen

Jedes Quartal dasselbe: Zehn Euro wandern beim Arzt über den Tresen. Die FDP wollte das ändern, doch die Praxisgebühr bleibt. Zumindest vorerst. Denn ganz vom Tisch ist der Streitpunkt nicht.

Die Praxisgebühr von zehn Euro bleibt bestehen. dpa

Die Praxisgebühr von zehn Euro bleibt bestehen.

BerlinDie umstrittene Praxisgebühr bleibt vorerst bestehen. Wie der CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn der „Bild“-Zeitung (Samstagausgabe) sagte, haben sich Union und FDP darauf verständigt, die Gebühr von zehn Euro pro Quartal zunächst nicht abzuschaffen.

Die FDP hatte dafür plädiert, die Gebühr ganz oder teilweise zu zurückzunehmen. Auch die von der CDU gewünschte Senkung des Krankenkassenbeitrags um 0,1 Prozentpunkte sei vom Tisch. Allerdings werde im Sommer darüber möglicherweise noch einmal verhandelt.

Der CDU-Gesundheitsexperte und Bundestagsabgeordnete Jens Spahn bestätigte die entsprechende Einigung: „Damit ist endlich Ruhe an der Front.“ Gleichwohl erneuerte FDP-Bundestagsfraktionschef Rainer Brüderle den Wunsch nach einer Abschaffung der Praxisgebühr.

„Wir sind uns in der Koalition einig, dass die gesetzlich Krankenversicherten entlastet werden müssen. Angesichts zweistelliger Milliardenüberschüsse ist es nur fair, die Versicherten daran teilhaben zu lassen“, sagte Brüderle der „Hamburger Morgenpost“. Die Praxisgebühr sei mit viel Ärger und Bürokratie verbunden. Man könne die Praxisgebühr zumindest für zwei bis drei Jahre aussetzen.

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

17.03.2012, 06:07 Uhr

Staatscredo zur Frage des Geldbesitzes: Was dein ist, ist auch mein - und was mein ist, geht dich gar nichts an.

Hatte jemand wirklich gedacht, daß wir zuviel gezahlte Beiträge zurück erhalten?

Dr.X

17.03.2012, 07:26 Uhr

DiePolitiker werden sich in diesem Jahr eine kräftige Erhöhung der Diäten genehmigen!
Da kommen dann schon mal locker knappe 1000 EUR pro Monat mehr auf dem Bankkonto an.

Praxisgebühren zahlen diese Politiker doch ohnehin nicht. Wozu auch. Hauptsache man greift dem ohnehin schon stark gebeutelten Stuerzahler und in diesem Fall den Kranken tief in die Tasche. Angesichts der Überschüsse, wäre jetzt eine richtige Reform mit einer umfassenden Konsolidierung möglich. Stattdessen wird über Peanuts öffentlich diskutiert, die solange verschoben werden, bis Wahlen sind und dies als Wahlgeschenk präsentiert werden kann.

Ein höchst durchsichtiges Spiel der Merkel/Rösler-Regierung! Der im Untergrund agierende Schäuble gehört zu diesem Bananenverein noch dazu!

Die Praxisgebühr ist ein sinnloses Bürokratiemonster. Niemand ist durch sie gesünder geworden!

Hauptsache die Politiker bekommen für jeden Mist, den sie verabschieden, fette Diäten und später Ehrensolde, und deftige Pensionen. Und dies alles für Null Leistung. Nicht ohne Grund tritt ein Bahr in die zweite Reihe in NRW. Er hat weder auf Bundes- noch auf Landesebene irgendwelche Erfolge vorzuweisen. Wann wird er sein Comeback haben, sowie Lindner, der jetzt den FDP-Karren aus dem Dreck ziehen soll. Ist wohl jetzt Mode. sich mal ein politisches Sabbatical zu gönnen und dann angeblich frisch das Rad neu zu erfinden.

Wir dürfen nicht vergessen, was diese dekadenten Politiker in ihrer Vergangenheit so geäußert haben. Dies läßt tief zweifeln, ob sie es ernst machen.

Die Wahrheit ist, sogenannte FDP-Spitzenpolitiker fürchten sich davor, vom Parkett zu verschwinden und wieder redlich ihr Geld verdienen zu müssen. In der freien Wirtschaft müssen sie etwas leisten! Sonst gibts kein Geld!

Wählen wir die Milchbubis der schönen Versprechungen ab, und schauen mal was sie so leisten werden. Für Deutschland ein wahrer Fortschritt, wenn die FDP weg ist!



Dr.No

17.03.2012, 07:40 Uhr

Die FDP ist eine verkommene Partei gescheiterter Persönlichkeiten, die sich schamlos bedienen und das Volk ausbeuten.

Die FDP steht für Niebel, Silvana Koch-Mehrin etc. Vetternwirtschaft, Absahner und Schmarotzer. Niemand braucht eine Partei wie die FDP, die mit Mitgliedern besetzt ist, die sich die eigenen Taschen und die ihrer Freunde vollstopfen und dafür bekannt sind sämtliche Interessen der Lobbyverbände zu bedienen.

So etwas braucht niemand in Deutschland. Die FDP muss weg. Deutschland muss sich endlich von diesem Krebsgeschwür befreien.

Der Wähler ist der Chirurg. Bei den kommenden Wahlen wird die FDP säuberlich vom Steuertropf abgetrennt. Dann ist es aus und vorbei mit dem Leben wie die Made im Speck. Der Diätenstrom ist versiegt.

Niebel muss dann endlich auch mal richtig arbeiten, um das zu bekommen, was er auch tatsächlich verdient! Vielleicht wird er Rezeptions-Chef bei Mövenpick?

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