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12.07.2011

12:42 Uhr

Prognose

Gewerkschaften warnen vor Arbeitsplatzabbau wegen E-Autos

Gut für die Umwelt, schlecht für den Arbeitsmarkt: Gewerkschaften fürchten, dass Elektroautos für Arbeitsplatzverluste sorgen werden.

Gewerkschaften fürchten, dass Elektroautos für Arbeitsplatzverluste sorgen werden. Quelle: dpa

Gewerkschaften fürchten, dass Elektroautos für Arbeitsplatzverluste sorgen werden.

MünchenDie Gewerkschaften fürchten bei einer flächendeckenden Einführung von Elektroautos ab 2020 den Verlust zahlreicher Arbeitsplätze in Deutschland. „Es wird weniger Beschäftigte geben, je mehr der Elektroantrieb den Verbrennungsmotor verdrängt“, sagte der bayerische IG-Metall-Bezirksleiter Jürgen Wechsler am Dienstag in München. Der Verbrennungsmotor habe rund 1.400 Teile im Antriebsstrang, der Elektroantrieb aus heutiger Sicht nur etwa 210. „Kolben oder Getriebe werden nicht mehr gebraucht“, erklärte Wechsler.

Wie viele Arbeitsplätze in Gefahr seien, hänge vom Engagement der deutschen Hersteller und Zulieferer im Bereich Elektromobilität ab und sei deshalb derzeit schwer zu beziffern, sagte Wechsler, der auch im Aufsichtsrat von BMW sitzt. Politik und Industrie forderte er auf, den Einsatz bei der Förderung von Elektroantrieben zu erhöhen, damit sich nicht andere Länder wie China oder die USA die führende Position in diesem Zukunftsmarkt sichern. „Es geht darum, jetzt die richtigen Weichen zu stellen, damit wir bei diesem Strukturwandel am Ende nicht die Verlierer sind.“

Von

rtr

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

12.07.2011, 13:38 Uhr

Ach, nun bin ich aber erstaunt. Wir haben noch Gewerkschaften?
Wo waren die denn, als Merkel in schöner Tradtion der Planwirtschaft den Autobauern den Termin 2020 befohlen hat?
Also die große Staatsratsvorsitzende befiehlt der Wirtschaft schon was diese zu tun hat und alle schweigen. Die DDR läßt aber mächtig grüßen
Wann kommen denn die Fünf-Jahrespläne?
Zu all dem habe ich von den Gewerkschaften nichts gehört.
Das wird ohnehin alles ganz lustig, denn so viel Strom werden wir dann gar nicht mehr haben, denn so viel Strom werden wir mit Windrädern nicht bekommen. Oder stellen wir, wenn kein Wind ist, die Hartz iV-Empfänger vor die Windräder zum Pusten?
Ja, ja liebe Gewerkschaften so ist das, wenn man sich von der Politk vereinnahmen läßt und völlig vergessen hat, dass man eigentlich eine eigenständige Institution ist und für die kleinen Leute da ist. Wir Arbeitnehmer zahlen nämlich unsere Beiträge, nicht die Politiker

bommel

12.07.2011, 14:30 Uhr

wow. tolle erkenntnis. sollen doch die ing's und mont'sd ann in die energiebranche wechseln und dort vielleicht ihre ideen und ihr geschick einbringen. von wegen arbeitsplatzverluste. da wird nur wieder angst gemacht und dann soll natürlich förderung fließen für eine eigentlich nutzlose elektroauto-branche. solange die autos nicht vollkommen co2-neutral sind, bin ich der meinung, dass hier schindluder mind dem umweltbewusstsein der bürger getrieben wird. der strom aus der steckdose wird ja nur durch zusätzliche kohle- und gaskraftwerke, wenn die atomkraft abgeschafft wird. und nun kommt der hammer: die ersten energieversorger werden schon wieder frech und wollen vom staat finanzielle hilfen für die förderung von "neuen Kohle- und Gaskraftwerken". Ich glaub, mein schwein pfeift. erst die endkunden abzocken und zusätzlich noch geld vom staat(ist ja auch nur geliehenes geld vom steuerzahler, also uns). Wenn die Partei "Die Linke" nicht so ein maroder unfähiger Haufen wäre, würde ich sogar mit denen sympatisieren. (Laut Grundsatzprogramm haben die halt keine schlechten Ideen, nur an der Umsetzung wirds immer wieder hapern).

Account gelöscht!

12.07.2011, 15:00 Uhr

Ein Magnetschwebeauto braucht noch weniger Teile und bringt die "Straße" ohne Schlagloch gleich mit.

http://www.bps-niedenstein.de/content/view/192/2/

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