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16.12.2012

13:30 Uhr

Prognosebörse

Rot-Grün liegt in Hannover in Führung

Rund einen Monat vor der Niedersachsen-Wahl erzielt die CDU auf der Handelsblatt-Prognosebörse den Höchstwert, die FDP knackt die Fünf-Prozent-Hürde. Trotzdem reicht es für Ministerpräsident David McAllister nicht.

Schwarz-Gelb droht bei der Landtagswahl in Niedersachsen am 20. Januar eine Schlappe. Laut Umfragen liegt Rot-Grün vorne. Auf der Handelsblatt-Prognosebörse kommen SPD (33,6 Prozent) und Grüne (12,3 Prozent) zusammen auf 45,9 Prozent – CDU (35,9 Prozent) und FDP (5,6 Prozent) liegen mit 41,5 Prozent deutlich dahinter.

Selbst bei einem solch klaren Vorsprung für Rot-Grün könnte es jedoch spannend werden, wer neuer Ministerpräsident wird, denn auch die Piratenpartei würde mit 5,1 Prozent den Einzug in den Landtag schaffen. Die Linkspartei liegt derzeit bei 4,3 Prozent.

Bei der Frage, wer neuer Ministerpräsident wird, kommt SPD-Spitzenkandidat Stephan Weil auf 49,85 Prozent – CDU-Amtsinhaber David McAllister auf 46,36 Prozent.

Kommentare (9)

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Schlaumeier

06.12.2012, 13:08 Uhr

Scheiss-egel wer da regiert, wie im Bund. Was nützt uns die mächtigtste Frau der Welt, wenn ich keine Wahl habe (weg mit dem Euro). Garnicht wählen gehen, bevor man einen Ochsen wählt, der den Diktatoren dient.

WaZ

06.12.2012, 14:10 Uhr

Ich hoffe, die Freien Wähler und die Wahlalternative2013 setzten ein gutes Zeichen, denn das Potential der Wähler, die Euro-Rettung für Betrug an Deutschland halten und denen Einwanderungspolitik, Energiewende und die anderen von den Blockparteien lieben Themen gewaltig gegen den Strich gehen, ist enorm.

Vicario

17.12.2012, 17:09 Uhr

@ Schlaumeier
Zitat : Garnicht wählen gehen, bevor man einen Ochsen wählt, der den Diktatoren dient.

Wer nicht wählen geht, der wählt eben die Ochsen !!!!
Keine Mindestwahlbeteiligung
Es gibt bei Wahlen in Deutschland keine Mindestbeteiligung, die erreicht werden muss, damit die Wahl gültig ist. Selbst wenn 99 Prozent der Wahlberechtigten zu Hause bleiben, wird das Parlament entsprechend dem Stimmergebnis des übrigen Prozents der Wahlberechtigten zusammengesetzt. (Sofern das politische System nicht längst vor Erreichen solcher Zustände in einer Revolution umgestürzt wird.) Im Parlament sitzen auch nicht weniger Abgeordnete, wenn weniger Menschen zur Wahl gehen.
Wer nicht wählt, wählt die Großen
Auch wenn immer gesagt wird, wer nicht wähle, wähle extrem – von der Nichtwahl profitieren rechnerisch gesehen alle Parteien, die man nicht gewählt hätte, und zwar proportional zu ihrem Stimmenanteil. Wenn beispielsweise ein SPD-Wähler einmal nicht wählt, dann dürfte davon am meisten die CDU profitieren, und umgekehrt. Am stärksten schadet man natürlich der Partei, die man gewählt hätte, wäre man zur Wahl gegangen. Hinsichtlich der kleinen Parteien – und damit auch der extremen – gibt es noch den Zusatzeffekt, dass man durch Wahlenthaltung die Fünfprozenthürde ein Stück weit absinken lässt, so dass sie leichter zu überspringen ist. Dieser Effekt ist aber vergleichsweise gering.
Einfluss auf Statistik
In der amtlichen Wahlstatistik werden ungültige Stimmen explizit aufgeführt – mehr aber auch nicht. Es wird nicht festgehalten, warum die Stimmen ungültig sind: Ob dem Wähler etwa die Stimmabgabe zu kompliziert war und er aus Unkenntnis keine gültige Stimme abgegeben hat oder er sich bewusst enthalten bzw. gar Protest ausdrücken wollte. Zur Begründung der ungültigen Stimmabgabe oder der Wahlenthaltung gibt es auch kein Feld auf dem Stimmzettel. Erklärungen oder Sprüche auf dem Stimmzettel sehen nur die Wahlhelfer vor Ort.

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