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15.07.2011

09:05 Uhr

Quadriga-Preis

Hasselfeldt kritisiert Auszeichnung für Putin

Putin soll mit dem Quadriga-Preis „für seine Verdienste für die Verlässlichkeit und Stabilität der deutsch-russischen Beziehungen“ geehrt werden. CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt kritisiert die Entscheidung.

Der Quadriga-Preis „für seine Verdienste für die Verlässlichkeit und Stabilität der deutsch-russischen Beziehungen“ soll an Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin gehen. Quelle: AFP

Der Quadriga-Preis „für seine Verdienste für die Verlässlichkeit und Stabilität der deutsch-russischen Beziehungen“ soll an Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin gehen.

Berlin.CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt hat die geplante Verleihung des Quadriga-Preises an Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin kritisiert. „Das Gremium wäre gut beraten gewesen, alle Aspekte zu berücksichtigen - auch die der Rechtsstaatlichkeit und der Menschenrechte“, sagte Hasselfeldt der „Berliner Zeitung“ (Freitagsausgabe). Sie zeigte auch Verständnis für den Rücktritt mehrerer Mitglieder des Quadriga-Kuratoriums. „Ich könnte es noch besser verstehen, wenn ihnen das Problem nicht erst nach der öffentlichen Diskussion aufgefallen wäre“, schränkte Hasselfeldt ein.

Der Quadriga-Verein hatte am Dienstag erklärt, an der umstrittenen Auszeichnung festzuhalten. Putin soll demnach „für seine Verdienste für die Verlässlichkeit und Stabilität der deutsch-russischen Beziehungen“ geehrt werden. Die Entscheidung des 20-köpfigen Vereinskuratoriums, den Preis in diesem Jahr unter anderem an den russischen Regierungschef zu verleihen, hatte in den vergangenen Tagen heftige Kritik ausgelöst. Grünen-Chef Cem Özdemir und der Heidelberger Historiker Edgar Wolfrum zogen sich aus Protest aus dem Kuratorium zurück.

Von

afp

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