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15.09.2012

11:51 Uhr

Rechtsextremismus

Verfassungsschutz überwacht Fußball-Fans

Im Kampf gegen Rechtsextremismus hat der Verfassungsschutz auch Anhänger sächsischer Fußballvereine im Visier. Sachsens Innenminister Ulbig zufolge, soll damit der Druck auf die Szene erhöht werden.

Rechtsextremisten sollen den Fußball nicht länger als Bühne missbrauchen.

Rechtsextremisten sollen den Fußball nicht länger als Bühne missbrauchen.

DresdenVier Fan-Gruppierungen des Regionalligisten Lok Leipzig und des Drittligisten Chemnitzer FC seien im Visier des Geheimdienstes, sagte Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) der „Sächsischen Zeitung“ in Dresden. Die Hooligan-Gruppierung „Blue Caps LE“ werde schon länger beobachtet. Jetzt rückten auch „Szenario Lok“ sowie die Chemnitzer Ultra-Gruppen „New Society/NS-Boys“ und „Hoonara“ in den Fokus.

Der Innenminister betonte laut Bericht, dass die Überwachung nicht dem Großteil der friedlichen Fans oder den Vereinen selbst gelte. Es gehe darum, Rechtsextremisten entgegenzutreten, die den Fußball als Bühne missbrauchten.

Laut Ulbig werden keine Anhänger des Zweitligisten Dynamo Dresden beobachtet. Allerdings laufe gegen die derzeit nicht in Erscheinung tretende „Faust des Ostens“ ein Verfahren wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung. Ulbig sagte der Zeitung, er wolle insgesamt den Druck auf die Neonazi-Szene verstärken. Die Einrichtung einer neuen Polizeieinheit, die Aktionen gegen Rechtsextremisten koordiniert, werde derzeit geprüft.

Von

dpa

Kommentare (1)

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16.09.2012, 13:42 Uhr

Es soltle mMn endlich einmal nachgeforscht werden warum die Mehrheit der Rechtsextremen ausgerechnet aus den neuen Bundeslpändern kommt

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