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29.03.2017

09:44 Uhr

Rechtspopulisten im Abwärtstrend

AfD auf tiefstem Stand seit Beginn der Flüchtlingskrise

Der Schulz-Effekt setzt der AfD immer weiter zu. Jetzt fällt sie auf den tiefsten Stand seit Beginn der Flüchtlingskrise Ende 2015. Setzt sich der Abwärtstrend fort, könnte der Einzug in den Bundestag scheitern.

Gleich in zwei Umfragen wird klar, dass die AfD, wie in der Vorwoche, Stimmen verliert und nur noch auf sieben Prozent kommt. Andere Parteien legen dafür zu. dpa

AfD

Gleich in zwei Umfragen wird klar, dass die AfD, wie in der Vorwoche, Stimmen verliert und nur noch auf sieben Prozent kommt. Andere Parteien legen dafür zu.

BerlinDie AfD rutscht Umfragen zufolge in der Wählergunst immer weiter ab. In einer Erhebung des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwochausgabe) lag die Partei bei sieben Prozent. Dies ist der niedrigste Wert seit November 2015. In einer Forsa-Umfrage für „stern“ und RTL zeigt sich das gleiche Bild: Die AfD verliert im Vergleich zur Vorwoche zwei Punkte auf sieben Prozent – ebenfalls der geringste Stand seit November 2015.

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Die CDU feiert den überraschend klaren Erfolg bei der Saarland-Wahl. Die ist für SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz ein ziemlicher Dämpfer. Einer, der die Genossen vor eine verzwickte strategische Frage stellt.

Stärkste Kraft in beiden Umfragen bleibt die Union, auch wenn ihr Vorsprung gegenüber der SPD geschrumpft ist. In der Allensbach-Umfrage legen CDU und CSU in der Sonntagsfrage im Vergleich zum Februar einen Punkt auf 34 Prozent zu. Die SPD gewinnt 2,5 Punkte auf 33 Prozent. Forsa sieht die Union aktuell bei unverändert 34 Prozent und die Sozialdemokraten bei 32 Prozent (plus ein Punkt). Als drittstärkste Kraft dürfte beiden Erhebungen zufolge die Linkspartei mit acht Prozent in den Bundestag einziehen.

Die Grünen und die FDP verlieren Allensbach zufolge jeweils einen halben Prozentpunkt und liegen nun bei 7,5 beziehungsweise 6,5 Prozent. Die Umfrage wurde zwischen dem 06. und 19. März, also noch vor der Wahl im Saarland, vorgenommen. In der Forsa-Erhebung verharren die Grünen bei sieben und die FDP bei sechs Prozent. Das Forsa-Institut befragte zwischen dem 20. und 24. März 2501 Bundesbürger.

Von

rtr

Kommentare (35)

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Rainer von Horn

29.03.2017, 09:59 Uhr

Wenn das Straßenbild zunehmend dunkler wird, kommt die AfD auch wieder in den Aufwind und für die Grünen wird´s eng.

https://www.welt.de/politik/ausland/article163215714/Dann-werden-30-Millionen-Einwanderer-in-die-EU-kommen.html

Elementar für die AfD ist allerdings, daß die internen Querelen beendet werden und amn sich im Wahlkampfjahr vor allem auf eins konzentriert: den Wahlkampf!

Frau Sabrina Dresdnerin

29.03.2017, 10:08 Uhr

Wenn AfD-Mitglieder schon twittern, dass nur ein Terroranschlag neuen Aufwind bringen könnte, dann zeigt das die ganze moralsiche Verkommenheit und den Grund, warum sich auf Dauer mit Angst und Hass keine Wähler binden lassen. Eine Partei die keine Lösungen anbietet und von internen Querelen getrieben wird schafft sich über kurz oder lang selbst ab. Nehmen wir mit Wohlwollen zu Kenntnis, dass die Bundestagswahlen im richtigen Jahr stattfinden.

Herr Marc Hofmann

29.03.2017, 10:10 Uhr

Die Umfragen sind launisch und bis zur Bundestagswahl im September fließt noch viel Wasser den Fluss hinunter. Die AfD ist mit ihren Partei- und Wahlprogramm auf einen guten Weg. Wenn die AfD jetzt nur noch die Geschlossenheit verstärkt und sich keine weiteren Keile von außerhalb in ihre Mitgliederschaft treiben lässt, dann ist die AfD eine starke Alternative zu den bestehenden Parteien von CDU, SPD, Grüne, Linke und FDP.
Geschlossenheit ist jetzt das A und O bei der AfD. Das Programm steht und die Ausrichtung mit den Schlagworten -Patriotisch/Deuscht (Einigkeit) - Konservativ/Bodenständig (Recht) - LIberal/Weltoffen (Freiheit)- auch.

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