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01.02.2004

09:31 Uhr

Deutschland

Regierung: Externe Berater erhielten 169 Millionen Euro

Von 1999 bis einschließlich 2003 hat die Regierung nach eigenen Angaben 169 Millionen Euro für externe Berater ausgegeben. Die Union geht indes von einem weit höheren Betrag aus und verlangt eine Reduzierung der Verträge.

HB BERLIN. In einer für kommende Woche vorgesehenen Stellungnahme beziffert die Bundesregierung die von 1999 bis einschließlich 2003 gezahlten Honorare an externe Berater auf 169 Millionen Euro. Das berichtet die «Welt am Sonntag». Die Regierungsantwort bezieht sich auf eine Anfrage der Unionsfraktion im Bundestag. Am Samstag hatte die «Welt» berichtet, CDU und CSU gingen allein für das Jahr 2003 von Beraterhonoraren von etwa 500 Millionen Euro aus. Der größte Teil davon entfalle auf das Verteidigungsministerium mit 200 Millionen Euro, hieß es.

Vor allem die FDP drängt auf eine Überprüfung der Verträge. «Das Beratungswesen muss offen gelegt und abgestellt werden», sagte der Finanzexperte Carl Ludwig Thiele.

Der CDU-Haushaltsexperte Dietrich Austermann verlangte eine Reduzierung der Beraterverträge. «Wenn die Ministerien es nicht selber können, müssen sie eigene Leute ausbilden. Wenn das nicht reicht, muss man den Auftrag ordnungsgemäß ausschreiben.«

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