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06.03.2004

22:30 Uhr

Regierung will Frauen fördern

Beruf und Familie sollen vereinbar werden

Die Bundesregierung hat mit der Wirtschaft ein Konzept zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgearbeitet. Frühere Selbstverpflichtungen in dieser Hinsicht blieben allerdings weitgehend wirkungslos.

HB BERLIN. Die Bundesregierung will am Montag – dem Internationalen Frauentag – ein Konzept zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie vorstellen, auf das sie sich mit der Wirtschaft geeinigt hat. Dieses beinhalte zum Beispiel den Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen für Kinder unter drei Jahren, sagte Bundesfamilienministerin Renate Schmidt (SPD) der «Welt am Sonntag». Zudem solle geprüft werden, wie einheitliche Tarife für Männer und Frauen bei der Riester-Rente erreicht werden können.

In dem Konzept werden außerdem Sonderurlaub bei Erkrankung des Kindes, eine flexible Pausengestaltung für Eltern und eine Urlaubssperre für Singles in Ferienzeiten gefordert.

Die Ergebnisse der im Juli 2001 geschlossenen Selbstverpflichtung der Wirtschaft zur Förderung der Chancengleichheit sind allerdings ernüchternd. Nach einer Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hat nur die Hälfte der Verantwortlichen im Management von der Selbstverpflichtung schon einmal gehört hätten. 4,4 Prozent der Betriebe hätten eine innerbetriebliche Vereinbarung zur Chancengleichheit abgeschlossen.

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