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07.01.2005

10:38 Uhr

Regierungsberater

Krankenkassen sparten rund 9,5 Milliarden Euro

Im vergangenen Jahr haben die gesetzlichen Krankenkassen als Folge der Gesundheitsreform nach Berechnungen von Regierungsberater Karl Lauterbach rund 9,5 Mrd. Euro gespart.

HB BERLIN. Wie das Magazin „Focus“ am Freitag vorab unter Berufung auf Angaben Lauterbachs berichtet, sparten sie 3 Mrd. € durch die Zuzahlungen der Versicherten zu medizinischen Leistungen und die Praxisgebühr ein. Rund 2 Mrd. € zusätzlich brachte die Einrechnung der Betriebsrenten zum Krankenkassenbeitrag ein. Leistungskürzungen, wie etwa die gestrichene Zuzahlung zu Brillen oder die Herausnahme nicht-verschreibungspflichtiger Medikamente aus der Erstattungspflicht, brachten eine halbe Milliarde Euro. 1,5 Mrd. erzielten nach Angaben Lauterbachs so genannte Struktureffekte, weil Patienten weniger zum Arzt gehen, weniger Hilfsmittel, Massagen oder Krankengymnastik verschrieben bekämen. Zudem bestätigte Lauterbach Schätzungen der Betriebskrankenkasse vom Jahresende, wonach die Kassen etwa 2,5 Mrd. € weniger für Arzneimittel ausgegeben haben.

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