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07.06.2012

15:23 Uhr

Regierungskreise

Steuergutschrift für Gebäudesanierungen geplant

VonDaniel Delhaes

ExklusivBund und Länder haben sich auf einen Kompromiss zur steuerlichen Absetzbarkeit von energetischen Gebäudesanierungen verständigt. Wie das Handelsblatt berichtet, haben sie sich auf eine Steuergutschrift geeinigt.

Ein Arbeiter befestigt Styroporplatten zur Wärmedämmung an einer Fassade. dpa

Ein Arbeiter befestigt Styroporplatten zur Wärmedämmung an einer Fassade.

Wie das Handelsblatt (Freitagsausgabe) aus Regierungskreisen erfuhr, wird das Gesamtvolumen von den bislang geplanten 1,5 auf eine Milliarde sinken. Der Bund übernimmt 430 Millionen Euro. Der Rest entfällt auf Länder und Kommunen, die bislang Steuerausfälle abgelehnt hatten. Um sie zu entlasten, will der Bund die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude mit bis zu 300 Millionen Euro fördern und würde damit 730 Millionen Euro tragen.

Wer die Förderung nutzt, kann einen festen Betrag von seiner Steuerschuld abziehen. Die Abschreibung wäre jährlich möglich. Sie wird an Energieeffizienzstandards gekoppelt. Nach fünf Jahren soll überprüft werden, ob die Förderung hilft, die Klimaziele der Regierung zu erreichen. Details soll eine Arbeitsgruppe von Bund und Ländern ausarbeiten. Die Einigung soll am 26. Juni im Vermittlungsausschuss beschlossen und dann am 6. Juli im Bundesrat verabschiedet werden.

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

07.06.2012, 21:06 Uhr

Typisch schwarz-geld Regierung. Die Besserverdienenden werden wieder besonders profitieren.
Und das obwohl gerade diese Regierung doch Subventionen abbauen will. Bei Ihrer Klientel wohl nicht!

Account gelöscht!

08.06.2012, 08:30 Uhr

Dem ist nichts hin zu zu fügen!

MaWo

08.06.2012, 09:04 Uhr

@ ihr,
das ist doch längst getoppt:
"Haushaltsnahe Dienstleistungen" können steuerlich geltend gemacht werden.
Wer so geringe Einkünfte hat (auch Rentenbezieher), die keine Steuern zahlen, haben davon nichts.
Das hat aber auch keine der politischen Farbkonstellationsregierungen bislang gewollt.

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