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01.06.2017

20:20 Uhr

Regierungspräsident

Nürnberger Afghane täuschte Behörden jahrelang

Der afghanische Asylbewerber, dessen Abschiebeversuch am Mittwoch Tumulte in Nürnberg ausgelöst hatte, hat die Behörden offenbar jahrelang getäuscht. Der 20-Jährige habe jahrelang vorgetäuscht, keinen Pass zu besitzen.

Der mittelfränkische Regierungspräsident teilte mit, der 20-jährige Afghane habe die Behörden jahrelang getäuscht. dpa

Thomas Bauer

Der mittelfränkische Regierungspräsident teilte mit, der 20-jährige Afghane habe die Behörden jahrelang getäuscht.

NürnbergDer junge Afghane, bei dessen Abschiebeversuch es am Mittwoch in Nürnberg Tumulte gegeben hatte, hat nach offiziellen Angaben die bayerischen Ausländerbehörden jahrelang systematisch getäuscht. Der Anfang 2012 in Deutschland illegal Eingereiste sei nach Ablehnung seines Asylantrags acht Mal aufgefordert worden, sich für die Rückführung in sein Heimatland einen afghanischen Pass zu beschaffen. Das habe er jedes Mal abgelehnt, berichtete der mittelfränkische Regierungspräsident, Thomas Bauer (CSU), am Donnerstag.

Als der heute 20-Jährige schließlich im März eine Aufenthaltserlaubnis beantragt habe, habe er zur Überraschung der Zentralen Ausländerbehörde plötzlich einen bereits 2007 ausgestellten afghanischen Pass vorgelegt. Damit sei klar geworden, dass er die Behörden in der Passfrage seit Jahren getäuscht habe. „In dem Sinne ist das eine Straftat“, unterstrich Bauer. Bei dem Versuch, den 20-Jährigen abzuschieben, war es am Mittwoch vor einer Nürnberger Berufsschule zu Tumulten mit der Polizei gekommen.

Von

dpa

Kommentare (3)

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Herr Leo Löwenstein

02.06.2017, 08:53 Uhr

Wie kann man den laufen lassen.
Er hat die Behörden jahrelang getäuscht, obwohl er schlon längst hätte ausreisen müssen.

Desweiteren kann ich den nicht laufen lassen, wenn er mit nem Anschlag droht.
Wie kann eine Behörde hier die Abschiebehaft aussetzen?

http://www.n-tv.de/politik/20-jaehriger-Afghane-drohte-mit-Anschlag-article19870666.html
--> da kommt das wahre Gesicht raus, wenns stressig wird. So einen Extremisten muss man abschieben. Die Gesinnung ist doch klar. Wenn es in Zukunft nicht so läuft, wie er sich das vorstellt, ist er ein Gefährder.


Und ob die gewalttätigen Demonstranten wußten,dass sie sich für einen Kriminellen einsetzen?

Herr Rudolf Dax

02.06.2017, 13:23 Uhr

Eigentlich bin ich bislang davon ausgegangen, dass das Handelsblatt objektiv und alle Fakten berichtet - doch leider in diesem Falle nicht! Bereits gestern zeigte sich, dass es hinsichtlich des Passes zumindest gegenteilige Aussagen gibt - und ich gehe davon aus, die hoffentlich anhaltende Diskussion wird die Wahrheit ans Licht bringen! Und noch eine Anmerkung zu den "gefährdenden" Aussagen - wo bleibt die Aufregung, wenn ähnlich lautende Aussagen gegenüber Asylbewerbern gemacht werden??? Und Herr Löwenstein - gewalttätige Demonstranten - wenn von den Behörden schon kleinlaut zurückgerudert wird!!!! Unabhängig von diesem Handelsblattbericht - es gibt z.B. eine aktuelle Nachricht aus der Region Cham - 200 Lehrstellen unbesetzt!? Wo bleibt zu dieser schon jahrelang anhaltenden Problematik eine Lösung durch unsere Politik??????

Herr Günther Schemutat

02.06.2017, 13:44 Uhr

Der Afghane hatte auch noch gedroht ,wieder zu kommen nach der Abschiebung ,um Deutsche zu töten. Das Bürschen das alle verteidigt haben lässt man nun wieder laufen bis zur nächsten Abschiebung und bis dahin wird ihn ein IS Einflüsterer
vielleicht zu einem Anschlag ermutigen. Aber danach kann man ihn schnell verhaften und die Toleranz-Blase wächst und wächst.

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