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03.05.2012

13:26 Uhr

Rente

Gauck für längere Lebensarbeitszeit

Bundespräsident Joachim Gauck plädiert für eine längere Lebensarbeitszeit ohne eine starre Grenze für den Renteneintritt. Zurzeit wird das Rentenalter schrittweise von 65 auf 67 Jahre erhöht.

Bundespräsident Joachim Gauck eröffnet den 10. Deutschen Seniorentag in Hamburg. dapd

Bundespräsident Joachim Gauck eröffnet den 10. Deutschen Seniorentag in Hamburg.

Berlin "Ich wünsche mir, dass jene, die es wollen, länger im Beruf bleiben können", sagte das Staatsoberhaupt am Donnerstag beim Deutschen Seniorentag in Hamburg. Derzeit müssen Arbeitnehmer in der Regel mit Eintritt in das Rentenalter ihren Arbeitsplatz aufgeben. Zurzeit läuft eine Übergangsphase, in der das Rentenalter schrittweise von 65 auf 67 Jahre erhöht wird. Er wünsche sich individuelle Übergänge zwischen den Lebensphasen, sagte Gauck.

Die Erhöhung des Renteneintrittalters durch die damalige rot-grüne Bundesregierung wurde unter anderem mit den steigenden Kosten durch die Rentenzahlungen begründet. Zugleich steigt durch die demografische Entwicklung das Durchschnittsalter der Deutschen, die unter anderem durch den medizinischen Fortschritt immer älter werden. Gegner eines höheren Renteneintrittsalters führen unter anderem an, dass es für ältere Arbeitnehmer kaum Arbeitsplätze gibt.

"Niemanden sollte Unzumutbares zugemutet werden", sagte Gauck. Allerdings fügte er hinzu, Zumutbares solle verlangt werden, vor allem wenn dies erwünscht sei. Ziel der Politik ist es, immer mehr ältere Menschen in Beschäftigungen zu halten.

Von

rtr

Kommentare (9)

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Account gelöscht!

03.05.2012, 14:07 Uhr

In vielen Berufen bekommt man mit 50 kaum noch einen Job. Die Menschen hangeln sich dann so an H4 entlang bis zur Rente. Wir haben ca. 6-8Mio Arbeitslose und prekär Beschaftigte - Tendenz steigend!
Und da spricht dieser Herr von längerer Lebensarbeitszeit! Bei den Rentenkürzungen (was anderes ist die verlängerung der Lebensarbeitszeit nicht) müssen ohnehin viele Rentner noch arbeiten gehen- falls sie dann eine Hilfsjob bekommen.

MaWo

03.05.2012, 14:10 Uhr

Hallo,
ist das länger Arbeiten mit Operationszusagen verquickt?
Ironie AUS.

elly

03.05.2012, 14:22 Uhr

Unglaublich, aber was sagt ein Bundeskanzler zur Eröffnung einer Seniorenveranstaltung, längere Arbeit das ist der Jungbrunnen!
Warum hat er nichts zu den immer mehr werdenden geringen Renten gesagt? Warum glaubt er, kann er nur von sich aus gehen?

Ist ja klar, er hat ausgesorgt, seine Verrentung fällt mehr als grosszügig aus, bis an sein Lebensende!

Kein Mensch redet mehr über die masslos überzogene Zahlung an einen Bundespräsidenten nach seiner Amtszeit!!! Thema ist schon wieder aus dem Focus, vor allem derer die diese Vergünstigung erhalten! Dazu zählt er vor allem!

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