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20.03.2014

14:19 Uhr

Rentenerhöhung

Renten steigen um 1,7 bis 2,5 Prozent

Gute Nachrichten für Rentner: Die Renten steigen – doch auch in diesem Jahr gibt es Unterschiede zwischen Ost und West. Für die höhere Rentenanpassung in den neuen Ländern nennt Ministerin Nahles zwei Gründe.

Die Rente steigt – doch wieder gibt es deutliche Unterschiede zwischen Ost und West. dpa

Die Rente steigt – doch wieder gibt es deutliche Unterschiede zwischen Ost und West.

BerlinFür die gut 20,5 Millionen Rentner steigen die Renten am 1. Juli in Ost und West erneut unterschiedlich: im Osten Deutschlands um genau 2,53 Prozent, im Westen um 1,67 Prozent. Das gab das Bundesarbeitsministerium am Donnerstag in Berlin bekannt.

Das führt bei einer Monatsrente von 800 Euro zu einem Aufschlag von brutto 20,24 Euro im Osten und von 13,36 Euro im Westen. Die Inflation lag 2013 bei 1,5 Prozent, im Februar zuletzt bei 1,2 Prozent.

Im vergangenen Jahr hatten Rentner im Osten 3,29 Prozent mehr bekommen, im Westen nur 0,25 Prozent. Schon 2012 waren die Rentenerhöhungen im Osten höher als im Westen ausgefallen, allerdings nur geringfügig.

Die schwarz-roten Pläne zur Mütterrente

Einen Rentenpunkt mehr

Mütter bekommen für Kinder, die vor 1992 geboren sind, einen Rentenpunkt mehr. Das erhöht im Westen die Rente um gut 28 Euro im Monat und im Osten um knapp 26 Euro. Mütter von später geborenen Kindern erhalten weiterhin drei Rentenpunkte.

Zum 1. Juli

Die Rentenversicherung will das zusätzliche Geld als Zuschlag zahlen. Andernfalls müsste sie 9,5 Millionen laufende Renten neu berechnen. Da die Umstellung Zeit kostet, werden viele erst im Oktober oder später mehr Geld auf dem Konto haben. Gezahlt wird aber rückwirkend vom 1. Juli an.

Kosten der Mütterrente

Auf ein Jahr bezogen kostet die höhere Mütterrente laut Entwurf 6,7 Milliarden Euro, für 2014 schlagen 3,3 Milliarden Euro zu Buche. Bis 2030 sinkt nach Annahmen des Arbeitsministeriums die jährliche Summe auf 6,1 Milliarden Euro.

Gründe für die höhere Rentenanpassung in den neuen Ländern ist laut dem Ministerium, dass die dafür maßgebliche Lohnentwicklung im Osten höher ausfiel als im Westen. Zum anderen werden im Westen nicht vorgenommene Rentenkürzungen letztmalig durch einen Abschlag vom Rentenplus in der Größenordnung von 0,9 Prozentpunkten ausgeglichen. Im Osten Deutschlands war dieser Prozess bereits abgeschlossen. Das Rentenniveau im Osten steigt damit auf 92,2 Prozent des Westwertes.

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) sprach von einer guten Nachricht für die über 20 Millionen Ruheständler. „Die Renten folgen den Löhnen - das hat sich über Jahrzehnte bewährt und ist eine Stärke unseres Rentensystems“, sagte sie. Die Anhebung im Westen falle geringer aus, „weil wir Wort halten und die Lasten der Rentengarantie während der schweren Wirtschaftskrise nicht der jungen Generation aufbürden, sondern die Kosten letztmals mit der Rentensteigerung verrechnen“.

Von

dpa

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

20.03.2014, 15:23 Uhr

Die Politikergehälter und Beamtenpensionen gehören an die Rentenentwicklung gekoppelt!

Account gelöscht!

20.03.2014, 15:56 Uhr

Na wie schön.
Nach 0,4% Prozentpunkte (West) im Vorjahr, für 20,6%(der Rentner) und 54,2% (der Rentnerinnen),also um 2,00 EURO/Monat kommt jetzt die wahnsinnige Steigerung in Höhe 1,7% Prozentpunkt.
Politiker sind offensichtlich immer noch zu unbedarft für eine beitragsorientierte Pension, nehmen also einen Schluck aus dem Steuerhaushalt(vor z.B. jeder Schlaglochreparatur) wie er mit keiner Beitragszahlung möglich ist.
So frisst man Deutschland abgebrüht aber völlig legal immer weiter auf.

Account gelöscht!

20.03.2014, 16:59 Uhr

Jetzt, nach der Wahl greifen Nahles und Co. mit 10% plus tief in das Steuersäckel. Und die blöden West-Rentner, denen Sie ihren Posten verdankt, speist sie mit 1,7% ab. Es ist zum aus der Haut fahren! Und dieses Kro...... regiert uns jetzt vier Jahre.

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