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25.10.2012

15:42 Uhr

Rentenversicherung

Bundestag stimmt Senkung der Rentenbeiträge zu

Entlastung für Arbeitnehmer und Arbeitgeber: Die schwarz-gelbe Mehrheit hat im Bundestag die Reduzierung der Rentenbeiträge beschlossen. Im nächsten Jahr sollen sie von derzeit 19,6 Prozent auf 18,9 Prozent sinken.

Zufriedene Gesichter im Bundestag: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU) und der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Volker Kauder (r). dpa

Zufriedene Gesichter im Bundestag: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU) und der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Volker Kauder (r).

BerlinDer Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung sinkt im nächsten Jahr auf 18,9 Prozent des Bruttolohns. Der Bundestag stimmte der Reduzierung um 0,7 Prozentpunkte am Donnerstag mit den Stimmen der schwarz-gelben Koalition zu. Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden dadurch nach Angaben des Arbeitsministeriums um 6,4 Milliarden Euro entlastet.

Die Rentenkassen sind gut gefüllt, weil die Einnahmen dank der guten Arbeitsmarktlage sprudeln. Nach geltendem Recht muss der Beitragssatz reduziert werden, wenn die Rücklagen das 1,5-Fache einer Monatsausgabe überschreiten. Das sind rund 25 Milliarden Euro.

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Stattdessen setze von der Leyen nun auf das von Merkel favorisierte Modell, heißt es.

Oppositionspolitiker, Gewerkschaften und Sozialverbände machen sich hingegen dafür stark, anstelle niedrigerer Beiträge lieber eine Demografiereserve aufzubauen.

Von

rtr

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

25.10.2012, 16:10 Uhr

Hier erntet Frau Merkel die Früchte der Schröder-Politik und nutzt sie im Hinblick auf die bevorstehende Bundestagswahl schamlos aus. Wer kann ihr das verübeln?

Account gelöscht!

25.10.2012, 16:21 Uhr

Ob es denn die Missetaten der vergangenen Jahrzehnte dieser Polit-Büttel verdecken kann?
Es kann einem wirklich nur noch übel werden.
Bei den Millionen im Niedriglohnsektor resultieren nach 40jähriger Beschäftigung Altersrenten von nicht einmal 150 Geldeinheiten im Monat.
Ach ja, man kann ja nicht wissen, wie die Währung dann heißen wird.
Wir wissen nur, daß man dann davon nicht 3 Tage im Monat leben kann.

Der_Henker

25.10.2012, 16:50 Uhr

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Freuen können sich nur die Arbeitgeber .Mit der nächsten Beitragerhöhung werden nur die Arbeitnehmer belastet u.die Arbeitgeber zahlen 0,0 % Beitragerhöhung .

Politiker u. Arbeitgeber haben sich doch schon darauf
geeinigt .
Siehe Krankenkassenbeitrag ,das gleiche Konzept ist auch hier schon eingetütet.

Die Arbeitnehmer werden wieder die Dummen sein u. AG machen sich die Taschen voll.

Das Sozialsystem steht wieder einmal vor dem Rückbau.

Die Altersarmut wird weiter zunehmen wegen geringer Renten.


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