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29.12.2011

13:30 Uhr

Rentenversicherung

CDU-Arbeitnehmerboss will Beitrag weiter senken

Arbeitgeberpräsident Hundt begrüßt die Senkung des Rentenversicherungsbeitrags am 1. Januar 2012. Peter Weiß, Chef der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion will den Beitrag sogar weiter drücken.

Die Beiträge für die Rentenversicherung sinken zum 1. Januar 2012. ap

Die Beiträge für die Rentenversicherung sinken zum 1. Januar 2012.

BerlinArbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat die zum Jahreswechsel anstehende Senkung des Rentenbeitrags begrüßt. "Arbeitnehmer und Betriebe werden damit 2012 um rund 2,6 Milliarden Euro entlastet", sagte Hundt der Zeitung "Die Welt" vom Donnerstag. Trotzdem würden die Rücklagen in der Rentenversicherung wegen der guten Lage am Arbeitsmarkt voraussichtlich bis Ende 2012 auf über 26 Milliarden Euro steigen. Der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung, der seit 2007 bei 19,9 Prozent lag, wird am 1. Januar 2012 auf 19,6 Prozent gesenkt.

"Die Senkung des Beitragssatzes ist nur vorübergehend möglich", schränkte Hundt ein. "Als Folge der demografischen Entwicklung werden die Beiträge langfristig deutlich steigen." Der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Weiß, stellte zumindest für 2013 eine weitere Senkung des Rentenbeitrags in Aussicht. "Zur guten Einnahmesituation in der Rentenversicherung hat unter anderem der anhaltend starke Aufschwung am Arbeitsmarkt beigetragen", erklärte Weiß am Donnerstag in Berlin.

Viele Tarifverdienste unter Mindestlohnniveau

Konditoren

Im Konditorenhandwerk in Bayern etwa beginnt der Tarifverdienst bei 5,26 Euro je Stunde.

Fleischer

Auch Fleischer in Sachsen (6,00 Euro je Stunde).

Gärtner

Gärtner in Brandenburg (6,46).

Hotelbeschäftigte

Mitarbeiter im Hotel- und Gaststättengewerbe (6,29) erhalten bisweilen weniger als 6,50 Euro je Stunde.

Bäcker-Fachkräfte

Der tarifliche Anfangsverdienst für Bäcker- und Konditorengesellen liege in Mecklenburg-Vorpommern bei 6,97 Euro.

Friseur-Gesellen

Beschäftigte mit bestandener Gesellenprüfung im Friseurhandwerk Schleswig-Holstein bekommen 7,00 Euro.

Baubranche

Derzeit gelten in Deutschland in zehn Branchen - darunter vier Baubranchen - allgemeinverbindliche Mindestlöhne. Diese reichen von 6,53 bis 11,53 Euro je Stunde.

Wäschereien, Sicherheitsgewerbe, Pflegebranche

Nach den Daten des Bundesamtes liegt der Mindestlohn im früheren Bundesgebiet bei Wäschereidienstleistungen und größtenteils im Wach- und Sicherheitsgewerbe bei weniger als 8,00 Euro je Stunde. In den neuen Ländern werden 8,00 Euro des Weiteren bei der Gebäudereinigung und in der Pflegebranche unterschritten.

"Hält dieser wie prognostiziert an, könnte im Jahr 2013 eine weitere Senkung auf 19,2 Prozent möglich sein." Auch die Rentnerinnen und Rentnern profitierten von den positiven Entwicklungen am Arbeitsmarkt, betonte Weiß. "Aufgrund steigender Löhne und Gehälter bekommen sie spürbar mehr Rente ausbezahlt."

Von

afp

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

29.12.2011, 14:31 Uhr

Prima Herr Weiß, haben Sie dies bei ihrem Katholischen Theologie-Studium gelernt??? Bleiben Sie ein Hinterbänkler im Parlament.
Ihr Vorschlag ist undiskutabel, haben Sie vergessen wem Sie ihren lukrativen Posten in Berlin verdanken???
Also zuerst Hirneinschalten, und dann zur Beichte um anschließend los Plappern.
Keine Widerwahl solcher Dummschwätzer.
Danke

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