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31.12.2011

10:27 Uhr

Rentenversicherung

Grüne wollen Selbstständige einbinden

In die Diskussion um die Rentenversicherung für Selbstständige haben sich jetzt auch die Grünen eingeschaltet. Sie fordern eine Einzahlungspflicht ins gesetzliche System.

Die Deutsche Rentenversicherung soll neue Beitragszahler bekommen. Die Grünen wollen auch Selbstständige als Zahler einbinden. dpa

Die Deutsche Rentenversicherung soll neue Beitragszahler bekommen. Die Grünen wollen auch Selbstständige als Zahler einbinden.

BerlinIn die Diskussion um die Rentenversicherung für Selbstständige haben sich jetzt auch die Grünen eingeschaltet. Sie fordern eine Einzahlungspflicht ins gesetzliche System.
Auch Selbstständige sollten nach Ansicht der Grünen Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, um sich vor Altersarmut zu schützen. Der Rentenexperte der Bundestagsfraktion, Wolfgang Strengmann-Kuhn, sagte am Samstag dem Deutschlandradio Kultur, es sei überfällig, die Rente auf die Zukunft einzustellen. Er begrüßte den Vorstoß aus der Union für eine Grundabsicherung der Selbstständigen.

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Allerdings gingen die Grünen noch weiter. „Wir braucheneigentlich auch für die Rente so etwas wie eine Bürgerversicherung, wo alle einzahlen“. Über eine private Rentenvorsorge sei etwa die Erwerbsminderung nicht abgesichert. „Es kann sein, dass Menschenprivat vorsorgen und trotzdem in der Grundsicherung landen“, sagte Strengmann-Kuhn.

Eine Grundabsicherung für Freiberufler hatte der sozialpolitische Sprecher der Unions-Fraktion, Peter Weiß (CDU), vorgeschlagen. Er machte aber klar, dass er keine Bürgerversicherung anstrebt.

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Von

dapd

Kommentare (69)

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Otto

31.12.2011, 11:01 Uhr

Was jedoch besonders wichtig wäre:
Alle Politiker und Beamten müssen in das Rentensystem einzahlen und werden wir alle anderen Versicherungs-pflichtigen behandelt. Die masslose, unverschämte Überversorgung muß beendet werden, dafür ist jedoch auch ein Vergütungserhöhung während der Amtszeit notwendig. Bei Politikern auch eine gewisse Zeit nach dem Ausscheiden (eventl. 2 Jahre) unter Anrechnung des dann erzielten Einkommens.

Thomas-Melber-Stuttgart

31.12.2011, 11:02 Uhr

Das sicher wäre für viele kleine Selbstständige und Freiberufler ein Grund, ihr Geschäft aufzugeben oder dahin zu gehen, wo es eine solche Regelung nicht gibt.

SchoeneZeit

31.12.2011, 11:04 Uhr

Diese Scheisspflichtrentenzahlung als Arbeitnehmer ist ja gerade der Grund weshalb ich mich selbstständig machen möchte! Die ganze Kohle die der Staat die letzten Jahre von meinem Gehalt "STEUERMÄSSIG" einkassiert hat wird ja durch die unfähige und korrupte Finanzpolitik der Versager in Berlin weginflationiert werden. Wenn ich als Berufstätiger irgendwann mit 96 dann in Rente gehe, wird von dem ganzen Geld dass diese Schweine mir abgeknöpft haben nichts mehr übrig sein. Jeder in meinem Alter sollte sich darüber im klaren sein, dass wir uns um Gotteswillen selbst um unsere Altersvorsorge kümmern müssen UND dass selbst wenn wir als Arbeitnehmer nur das Geld auf ein Tagesgeldkonto oder besser noch in Gold physikalisch hinterlegen Faktor 10 x soviel am Ende herausbekommen als wie die Armen Verblendeten Arbeitnehmer die darauf hoffen, dass der Staat sich am Ende um sie kümmern wird. FANGT ENDLICH AN SELBSTVERANTWORTUNG zu tragen. Wenn die Grünen diese ZWANGSSTEUER, denn es ist nichts anderes, durchsetzen, dann muss ich wohl auswandern. WEnn ich in Rente gehe sind die Politbonzen sowieso schon alle zur Hälfte unter der Erde. Dieser Staat ist am Ende und die wenigsten haben es begriffen, die Steuern müssen runter, damit die LEute sich selbst um Ihre Altersvorsorge kümmern können. ZWANGSVERWALTUNG = ENTEIGNUNG!

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