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19.05.2014

08:46 Uhr

Rüstungskonzern Krauss-Maffei Wegmann

SPD-Politiker sollen bei Panzerdeal kassiert haben

Zwei Ex-SPD-Bundestagsabgeordnete sollen vom Rüstungskonzern KMW Honorare in Millionenhöhe erhalten haben. Der Verdacht: Es könnte sich um Schmiergeldzahlungen im Zusammenhang mit Geschäften in Griechenland handeln.

KMW hatte im vergangenen Jahrzehnt für fast zwei Milliarden Euro Leopard-2-Panzer und Panzerhaubitzen nach Athen verkauft. dpa

KMW hatte im vergangenen Jahrzehnt für fast zwei Milliarden Euro Leopard-2-Panzer und Panzerhaubitzen nach Athen verkauft.

MünchenZwei ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete sollen nach Presseinformationen vom Rüstungskonzern Krauss-Maffei Wegmann (KMW) mehr als fünf Millionen Euro an Honoraren erhalten haben. Es gebe dabei den Verdacht, dass es sich um Schmiergeldzahlungen im Zusammenhang mit Geschäften des Münchner Rüstungskonzerns in Griechenland handeln könnte, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Montagsausgabe). Das Blatt beruft sich auf die Ergebnisse einer internen Untersuchung zu zwei Panzergeschäften; KMW soll die Untersuchung selbst in Auftrag gegeben haben.

Das Geld soll demnach heimlich von 2000 bis 2005 an die Beratungsgesellschaft der beiden früheren SPD-Bundestagsabgeordneten Dagmar Luuk und Heinz-Alfred Steiner geflossen sein. KMW hatte dem Bericht zufolge im vergangenen Jahrzehnt für fast zwei Milliarden Euro Leopard-2-Panzer und Panzerhaubitzen nach Athen verkauft. Die Anbahnung und der Abschluss der Panzer-Deals fallen demnach vor allem in jene Jahre, in denen laut der Untersuchung die Ex-Abgeordneten Luuk und Steiner über eine Firma namens BfS das Millionen-Honorar von KMW bekommen hätten.

Luuk saß von 1980 bis 1990 im Bundestag. Steiner gehörte dem Parlament von 1980 bis 1994 an und war zeitweise Vizechef des Verteidigungsausschusses. Mit der Untersuchung hatte Krauss-Maffei Wegmann laut "SZ" die Wirtschaftsprüfgesellschaft PwC beauftragt. PwC kam offenbar zu dem Ergebnis, der Verwendungszweck des Millionen-Honorars für Luuk und Steiner sei nicht nachvollziehbar.

Die Wirtschaftsprüfer waren dem Bericht zufolge eingeschaltet worden, nachdem ein früherer Rüstungseinkäufer im griechischen Verteidigungsministerium Ende vergangenen Jahres gestanden hatte, bei den Panzer-Deals von griechischen Beratern des deutschen Konzerns bestochen worden zu sein.

Dass die Zahlungen an die langjährigen SPD-Politiker bei den KMW-internen Untersuchungen zu den Panzergeschäften aufgeflogen sind, erweckt laut "SZ" den Verdacht, mit diesen Mitteln in Millionenhöhe sei Einfluss auf die Auftragsvergabe in Athen genommen worden.

Von

afp

Kommentare (9)

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Account gelöscht!

19.05.2014, 09:14 Uhr

Die Abgeordneten wollten doch nur der deutschen Wirtschaft zu Aufträgen verhelfen, die sonst bei US-Firmen gelandet wären. Dumm nur, dass die Griechen das Geld für die Panzer vom deutschen Steuerzahler hinterher geworfen bekommen.

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19.05.2014, 09:51 Uhr

So sind sie nun mal, unsere Kaviar-Sozialisten
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München. Zwei ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete sollen nach Presseinformationen vom Rüstungskonzern Krauss-Maffei Wegmann (KMW) mehr als fünf Millionen Euro an Honoraren erhalten haben. Es gebe dabei den Verdacht, dass es sich um Schmiergeldzahlungen im Zusammenhang mit Geschäften des Münchner Rüstungskonzerns in Griechenland handeln könnte, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Montagsausgabe).

Da wird zur Tarnung schon ein mal ein "Büro" ("Beratergesellschaft") eröffnet, um die Schmiergelder zu kassieren. Und es hat sich anscheinend gelohnt!
Und Griechenland war schon immer ein guter Kunde der Waffenindustrie.
Und das Beste daran ist, nicht die Griechen, sondern der deutsche Steuerzahler zahlt die Rechnung.

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19.05.2014, 10:07 Uhr

Angesichts der grün-sozialistischen (kollektivistischen) Politik ALLER Blockparteien und Medien, den Privilegien / Pfründe-suchenden Partei-Apparatschiks, die dadurch herangezüchtet wurden, und dem allgemeinen "bunten" Klima der Dekadenz in Verbindung mit einer rein materiellen Egoismus- und Konsumkultur, braucht einen doch nichts mehr zu wundern.

BRD steht ja mittlerweile nicht umsonst für Bananen-Republik

Moral, Loyalität und Ehrlichkeit sind tot, denn die sind ja was "Konservatives" (womöglich auch zu "Deutsch") und damit in unserer heutigen amerikanisierten Abkassiergesellschaft mit ihrem verlogenen und betrügerischen Geldsystem was für Dumme oder für solche, die nicht vorankommen wollen. Denn: Ehrlich DAUERT bekanntlich am längsten.

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