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20.10.2016

21:50 Uhr

Salzwedel

„Reichsbürger“-Paar greift Polizisten an

Nach dem Mord an einem Polizisten am Mittwoch, ist es erneut zu einer Auseinandersetzung mit einem „Reichsbürger“ gekommen, diesmal in Sachsen-Anhalt. Der Mann griff Polizisten an, auch seine Ehefrau wurde gewalttätig.

Reisepass eines „Reichsbürgers“ mit dem Aufdruck „Deutsches Reich“. dpa

Reichsbürger

Reisepass eines „Reichsbürgers“ mit dem Aufdruck „Deutsches Reich“.

SalzwedelIn einem Bürger-Center der Stadt Salzwedel (Sachsen-Anhalt) haben nach Polizeiangaben ein „Reichsbürger“ und seine Ehefrau auf Beamte eingeschlagen. Der 43-Jährige hatte sich am Donnerstagmittag geweigert, das Amt zu verlassen. Die Mitarbeiter riefen daraufhin die Sicherheitskräfte, so die Polizei.

Schüsse eines „Reichsbürgers“: Polizist in Mittelfranken gestorben

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Einer der am Mittwoch von einem sogenannten „Reichsbürger“ niedergeschossenen Polizisten ist seinen Verletzungen erlegen. Der Täter wird heute dem Haftrichter vorgeführt. Politiker fordern ein härteres Vorgehen.

Als der Mann die Polizisten sah, beschimpfte er sie als Nazis und schlug unvermittelt auf sie ein. Die Polizisten wehrten sich - und wurden daraufhin auch von der 34-jährigen Ehefrau angegriffen. Das Paar wurde schließlich zum Verlassen des Bürger-Centers gezwungen. Ein Polizeibeamter und der Angreifer kamen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Am Mittwoch hatte ein „Reichsbürger“ in Georgensgmünd bei Nürnberg auf Polizisten geschossen. Ein 32 Jahre alter SEK-Beamter starb später an seinen Verletzungen. Die „Reichsbürger“-Bewegung leugnet die Existenz der Bundesrepublik und deren Gesetze.

Von

dpa

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