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11.04.2012

14:22 Uhr

Schattenkabinett

Röttgen setzt auf parteilosen Wissenschaftler

Im Falle eines Siegs bei der NRW-Landtagswahl würde Norbert Röttgen den Wissenschaftler Günther Schuh zum Wirtschaftsminister machen. Dieser ist parteilos und möchte es nach eigenen Aussagen auch bleiben.

Norbert Röttgen (Mitte), stellt Günther Schuh (links) für das Wirtschafts- und Wissenschaftsministerium und Klaus Kaiser für das Schulministerium als weitere Mitglieder des Schattenkabinetts vor. dpa

Norbert Röttgen (Mitte), stellt Günther Schuh (links) für das Wirtschafts- und Wissenschaftsministerium und Klaus Kaiser für das Schulministerium als weitere Mitglieder des Schattenkabinetts vor.

DüsseldorfDer nordrhein-westfälische CDU-Chef und Bundesumweltminister Norbert Röttgen will im Fall eines Siegs bei der Landtagswahl im Mai den Wissenschaftler Günther Schuh zum Wirtschaftsminister machen. Der Prorektor für Industrie und Wirtschaft an der RWTH Aachen solle ein neues Ressort Wissenschaft und Wirtschaft führen, sagte Röttgen am Mittwoch in Düsseldorf. Die Wissenschaft sei ein wichtiger Motor für die Wirtschaft und die Arbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen. Dies solle der 53-Jährige als Minister weiter vorantreiben.

„Ich bin parteilos. Ich möchte das auch bleiben“, sagte Schuh, der nach eigenen Angaben von Röttgen vor zehn Tagen gefragt wurde. Als Minister wolle er unter anderem mehr Studierende für die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gewinnen. „In Deutschland fehlen über 60.000 Ingenieure jetzt.“ Daran müsse sich etwas ändern.

Schuh hat nach eigenen Angaben Einblick in die Praxis der Unternehmen auch durch seine Aufsichtsratsmandate beim Maschinenbauer Heidelberger Druck und beim Spezialglashersteller Schott erhalten. „Selbstverständlich werde ich alle diese Funktionen abgeben, wenn wir denn gewinnen“, sagte Schuh. In Umfragen lag die CDU zuletzt deutlich hinter der SPD von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

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Von

rtr

Kommentare (2)

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Nachwuchs

11.04.2012, 19:09 Uhr

Wieder Wissenschaftler. In Berlin haben wir Erfahrung mit Hr. Zöllner. Abschaffung, Vernachlässigung der Schulen, Kindergärten und Verachtung der Jugend, Kinder insbes. der Deutschen. Solche Leute müssen des Landes verwiesen werden. Experten kennen wir gerade vom Flughafen Berlin-Schönefeld: viel zu klein, aber Millionen dafür kassiert. Oder Lebenslange Kriminelle sollen Urlaub auf Staatskosten sofort erhalten und dies bei "lebenslang". Wo bleiben die Gelder da für Kinder, Jugendliche bzw. Polizei- und Feurwehrbeamte bzw. deren Ausrüstung. Die Politiker arbeiten nur gegen Deutschland vorsätzlich und werden dafür extrem belohnt (Hr. Wulff = Islamfan))

richtig

11.04.2012, 20:32 Uhr

richtig, auf solche Posten gehören langjährige, parteikonforme Berufspolitiker !!!

wehe dem, der etwas Kompetenz in deutsche Parlamente und Ministerien bringt, wo kämen wir denn hin wenn sich der Bürger an sowas gewöhnen täte und welche wie C.Roth gar keine Chance mehr hätten...

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