Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

26.05.2013

12:05 Uhr

Schlechte Umfragewerte

Grüne fallen auf Jahrestief

Mit ihren umstrittenen Steuerplänen können die Grünen beim Wähler offenbar nicht punkten. In einer Emnid-Umfrage fallen sie auf den schlechtesten Wert seit Jahresbeginn. Im Aufwind befinden sich dagegen CDU und SPD.

Der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Jürgen Trittin dpa

Der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Jürgen Trittin

BerlinVier Monate vor der Bundestagswahl sind die Grünen in der jüngsten Emnid-Umfrage auf den schlechtesten Wert seit Januar gerutscht. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, verlören die Grünen zur Vorwoche zwei Punkte auf 13 Prozent, berichtete die "Bild am Sonntag", die die Erhebung in Auftrag gegeben hat. Union und SPD dagegen legen jeweils einen Punkt zu und kommen auf 40 beziehungsweise 27 Prozent. Die FDP bleibt bei vier Prozent und würde den Wiedereinzug in den Bundestag verpassen. Unverändert sind auch die Umfragewerte der Linkspartei mit sieben Prozent und der Piratenpartei, die auf vier Prozent kommt.

Die neue Anti-Euro-Partei Alternative für Deutschland (AfD) erreicht zwei Prozent (minus einen Punkt) und würde an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Emnid befragte vom 18. bis 22. Mai 1568 Personen.

Weimers Woche: Ins linke Knie geschossen

Weimers Woche

Ins linke Knie geschossen

Die Grünen fallen in den Umfragen immer weiter zurück. Die strittigen Steuerpläne und die quälende Kinderschänderdebatte belasten die Partei vordergründig. Das eigentliche Problem sitzt aber viel tiefer.

Ein ähnliches Bild gab es bereits in einer Anfang der Wochen veröffentlichten Forsa-Umfrage im Auftrag des Magazins „Stern“ und des Fernsehsenders RTL fielen die Grünen ebenfalls auf ein Jahrestief von 13 Prozent. Damit büßten die zum zweiten Mal in Folge einen Prozentpunkt ein.

CDU/CSU kamen auf 41 Prozent Zustimmung (plus 1 Prozentpunkt). Die SPD konnte mit 24 Prozent einen Punkt gewinnen. Die FDP blieb bei 4 Prozent. Weder Schwarz-Gelb noch Rot-Grün käme demnach auf eine regierungsfähige Mehrheit.

Die Linke verlor einen Prozentpunkt auf 8 Prozent. Die Piraten und die Anti-Euro-Partei „Alternative für Deutschland“ würden mit jeweils 3 Prozent nicht in den Bundestag kommen.

Kommentare (82)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

26.05.2013, 12:47 Uhr

Wer glaubt noch diesen Umfrage-Lügen. Diese dienen mittlerweile vor allem der Wählermanipulation vor der Wahl. Man kommt sich langsam (nicht nur in dieser Hinsicht) vor, wie in der DDR im Endstadium.

Wir können sie nicht zwingen die Wahrheit zu sagen, wir können sie nur zwingen immer dreister zu lügen. U. Meinhof

nomerkelsteinbrueck

26.05.2013, 12:52 Uhr

Also, was die Umfragen angeht, stimme ich Ihnen zu. Aber dass die Grünen dem Untergang geweiht sind, ist spätestens seit dem Artikel von Herrn sWeimer, in der letzen Woche klar. Nur die Verschmelzung mit der SED Nachfolgepartei , die Linke, steht noch aus.

Radiputz

26.05.2013, 12:59 Uhr

Niemand muß sich wundern, dass eine Partei, die sich einen EX-Maoisten als Spitzenkandidaten leistet, der wieder zurückgefunden hat zu den Anfängen seines pol. Engagements,
indem er den Mittelstand finanziell beuteln will, bei bürgerlichen Wähler, die noch nicht jeden politischen Verstand verloren haben, nicht punkten kann.

Auch wenn die Grünen Göring-Eckardt als Köder ausgelegt haben, um die bürgerliche Mitte hnters Licht zu führen, da die rote Claudia doch wohl als etwas zu schrill empfunden wurde, so wird mit diesem Schachzug doch kaum jemand zu täuschen sein, seidem Trittin wieder als der auftritt, der er immer gewesen war, ein roter Umverteiler und Neo-Marxist, der für Mao geschwärmt hat.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×