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27.04.2012

12:27 Uhr

Schleswig-Holstein

FDP klettert auf sieben Prozent

In gut einer Woche wird in Schleswig-Holstein gewählt - und die FDP scheint sich zu erholen. Laut einer Umfrage steht die Partei bei sieben Prozent. Damit würde sie wieder in das Parlament einziehen.

Wolfgang Kubicki ist der Spitzenkandidat der FDP für die Landtagswahl in Schleswig-Holstein. dapd

Wolfgang Kubicki ist der Spitzenkandidat der FDP für die Landtagswahl in Schleswig-Holstein.

MainzGut eine Woche vor der Landtagswahl in Schleswig-Holstein steht die FDP nach langem Stimmungstief in einer neuen Umfrage bei sieben Prozent und damit vor dem Wiedereinzug in das Parlament. Diesen Wert ermittelte das ZDF-Politbarometer. Nach den am Freitag veröffentlichten Daten zeichnen sich keine klaren Mehrheitsverhältnisse ab. Würde schon diesen Sonntag gewählt, kämen CDU und SPD auf jeweils 31 Prozent. Die Grünen erhielten 12,5 Prozent, die Piraten neun und die Linke 2,5 Prozent. Der von der Fünf-Prozent-Sperrklausel befreite SSW (Südschleswigscher Wählerverband) erreichte vier Prozent.

Damit gäbe es laut ZDF neben einer großen Koalition Mehrheiten für Drei-Parteien-Bündnisse aus CDU oder SPD jeweils gemeinsam mit den Grünen und der FDP. Rot-Grün, Schwarz-Gelb und Schwarz-Grün wären ohne weiteren Partner nicht mehrheitsfähig. Unklar bleibt, ob es für eine „Dänen-Ampel“ aus SPD, Grünen und SSW reichen würde.

Allerdings wissen laut Umfrage zurzeit 40 Prozent noch nicht sicher, wen und ob sie wählen wollen. Das mögliche Überspringen der Fünf-Prozent-Hürde durch die FDP hängt der Umfrage zufolge ganz entscheidend mit dem relativ positiven Image des Spitzenkandidaten Wolfgang Kubicki zusammen. Die Forschungsgruppe Wahlen befragte für das ZDF-Politbarometer vom Montag bis Donnerstag dieser Woche 1003 zufällig ausgewählte Wahlberechtigten telefonisch.

Von

dpa

Kommentare (3)

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Au_weia

27.04.2012, 12:41 Uhr

Auch das noch. Da bemüht sich ja das HB, damit es noch ein paar Dumme gibt, die die FDP wählen. Entbehrlich wie ein Kropf, diese euroideologievergiftete illiberale Partei!

Account gelöscht!

27.04.2012, 14:09 Uhr

Traue keiner Umfrage, die du nicht selber manipuliert hast!

A.B.

02.05.2012, 23:39 Uhr

Manche Kommentare disqualifizieren sich schon selbst.
Die Verwendung eine Begriffs: "Euro-Ideologie" verwenden die rechts- (Le Pen) oder linksgerichteten Euro-Gegner.
Das wäre ja schon absoluter Blödsinn, wenn sich eine liberale Partei gegen den Euro stellen würde.
Unnötig wie ein Kropf? Das sind vor allem solche Kommentare.

Wenn alle Parteien nach mehr Staat schreien und Steuererhöhungen, dann sollte es wenigstens eine Alternative dazu gehen.
Schon um der Demokratie willen.

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