Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

15.05.2017

13:03 Uhr

Schleswig-Holstein

Habeck fordert von SPD Angebot für Ampel-Koalition

Obwohl die CDU die Landtagswahl in Schleswig-Holstein gewonnen hat, könnte sie dennoch nicht an einer neuen Regierung beteiligt sein. Grünen-Umweltminister Robert Habeck strebt eine Ampelkoalition mit FDP und SPD an.

Die SPD müsse zügig ein Angebot an FDP und Grüne machen, das ein Ampel-Bündnis ermöglicht, sagt der Grünen-Politiker Robert Habeck. dpa

Umwelt- und Agrarminister Robert Habeck

Die SPD müsse zügig ein Angebot an FDP und Grüne machen, das ein Ampel-Bündnis ermöglicht, sagt der Grünen-Politiker Robert Habeck.

KielIm Ringen um die Bildung einer neuen Regierung in Schleswig-Holstein sieht Grünen-Umweltminister Robert Habeck die SPD am Zug. „Es liegt jetzt allein bei der SPD“, sagte Habeck am Montag der Deutschen Presse-Agentur. „Sie muss zügig ein Angebot an FDP und Grüne machen, das ein Ampel-Bündnis ermöglicht.“ Das zielt offenkundig auf Ministerpräsident Torsten Albig (SPD).

FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki hatte nach der Landtagswahl vom 7. Mai eine „Ampel“ aus SPD, Grünen und FDP mit Albig ausgeschlossen. Es gebe aber nach wie vor die Möglichkeit für ein Dreierbündnis, das fortschrittlich, ökologisch und freiheitlich das Land gestaltet, sagte Habeck jetzt.

CDU-Wahlsieger Daniel Günther: Klare Kante an der Waterkant

CDU-Wahlsieger Daniel Günther

Premium Klare Kante an der Waterkant

Für den Kieler endet mit dem Wahlsonntag das verborgene politische Leben in den Tiefen des norddeutschen Watts. Mit seinem Sieg in Schleswig-Holstein gibt er der Kanzlerin Merkel einen Schub für die nächsten Wahlkämpfe.

Grüne und FDP wollten am Montag erstmals die Möglichkeiten einer Koalition in Schleswig-Holstein ausloten. Bei der Landtagswahl am 7. Mai war die CDU stärkste Kraft vor der SPD geworden. Die SPD könnte aber zusammen mit Grünen und FDP eine Koalition bilden.

Von

dpa

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Old Harold

15.05.2017, 14:37 Uhr

...und die wird nicht kommen.

Da hat sich Herr Kubicki nach dem Wahlerfolg zu weit aus dem Fenster gelehnt, als er nachdrücklich verkündete, dass das wohl nicht der Wählerwille sei, dass das abgewählte rot/grüne Bündnis weiterregiere.

Die FDP wird sicher nicht wieder als "Umfallerpartei" gelten wollen, wie damals, nach der Bundestagswahl, als sie von Schwarz zu Rot wechselte.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×