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08.07.2012

10:54 Uhr

Schuldenkrise

Von der Leyen schließt Euro-Bonds nicht mehr aus

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen hat in einem Interview eine Äußerung getan, die aufhorchen lässt: Euro-Bonds seien demnach kein absolutes Tabu mehr. Allerdings macht die Ministerin auch die Bedingungen klar.

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU). dpa

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU).

BerlinIm Streit um gemeinsame Euro-Anleihen schließt Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) die Einführung der sogenannten Eurobonds nicht kategorisch aus. „Wenn es eine vollständige, gemeinsame Fiskalpolitik mit einer wirksamen Schuldenkontrolle gibt, dann sind gemeinsame Anleihen eine Option“, sagte die stellvertretende CDU-Vorsitzende dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte Anfang Juli im Bundestag gesagt, gemeinschaftliche Anleihen seien erst dann möglich, wenn es auch eine gemeinsame Finanzpolitik in der Europäischen Union gebe. Von der Leyen sieht die Eurobonds ebenfalls nur als Option für die Zukunft: „Aber jetzt darüber zu diskutieren, wo es die Rahmenbedingungen noch gar nicht gibt, ist völlig absurd.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte sich zuletzt beim EU-Gipfel in Brüssel Ende Juni vehement gegen entsprechende Forderungen aus Spanien und Italien gewehrt. Kritiker fürchten eine langfristige Vergemeinschaftung der Schulden von finanzschwachen Euro-Ländern.

Von

dpa

Kommentare (32)

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SabineM

08.07.2012, 11:13 Uhr

Wird wohl nicht mehr lange dauern bis Mutti die Betonfrisur-Leyen wegbeisst!

Account gelöscht!

08.07.2012, 11:20 Uhr

Ach, ja, die Uschi mal wieder.

Tom

08.07.2012, 11:21 Uhr

au weia, wer sagt VdL endlich, wie peinlich sie ist...

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