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02.03.2017

15:15 Uhr

Schulz-Effekt

SPD verbucht mehr als 10.000 neue Parteimitglieder

Die SPD kann sich über ein deutliches Mitglieder-Plus freuen. Seit der Bekanntgabe der Kanzlerkandidatur von Martin Schulz traten mehr als 10.000 Menschen in die Sozialdemokratische Partei Deutschlands ein.

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz beschert der Partei zuletzt einen deutlichen Mitgliederzuwachs. dpa

Zugpferd Schulz

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz beschert der Partei zuletzt einen deutlichen Mitgliederzuwachs.

BerlinIn den fünf Wochen seit der Nominierung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten hat die SPD nach eigenen Angaben über 10.000 neue Mitglieder registriert. Das seien mehr Neueintritte als im Gesamtjahr 2015 und schon jetzt mehr als 80 Prozent der im gesamten Kalenderjahr 2016 gewonnenen neuen Mitglieder, teilte ein Parteisprecher am Donnerstag mit. Etwa 40 Prozent der neuen Genossen seien jünger als 35 Jahre. „Die SPD wächst wieder“, sagte der Sprecher. Am 28. Februar habe sie 438.829 Mitglieder gehabt. Ende 2016 waren es mit 432.706 gut 6000 weniger.

Die SPD ist damit weiterhin mitgliederstärkste Partei. Die CDU kam Ende Januar laut einem Sprecher auf 430.683 Mitglieder. Zahlen für Februar lägen noch nicht vor. Anders als die CDU gewinnt die SPD ihre Mitglieder auch aus Bayern, wo anstelle der CDU die CSU antritt.

Von

rtr

Kommentare (4)

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Novi Prinz

02.03.2017, 15:27 Uhr

Der Schulzschub ist einmalig . Wenn das so weitergeht sind wir bald alle SPD Mitglieder . Hoffentlich gibt es keinen Aufnahmestop .

Herr Franz Paul

02.03.2017, 15:45 Uhr

Die deutsche Köterrasse ist doch zu dämlich.

Herr Gerald Gantz

02.03.2017, 16:22 Uhr

Reuters ist immer für eine Zeitungsente gut. Relativ unwahrscheinlich der Mitgliederanstieg der SPD und dann noch wegen SCHULZ.
Wahrscheinlich ein Missverständnis und soll heißen, daß diese Anzahl aus der SPD ausgetreten ist, wegen SCHULZ. In etlichen Monaten sind wir etwas schlauer, je nach Missverständnissen bei der Stimmzettel-Auswertung.

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