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29.12.2016

02:24 Uhr

Schutz vor Anschlägen

Viele Deutsche haben kein Vertrauen in Sicherheitspolitik

Die Mehrheit der Deutschen traut der Politik nicht zu, sie ausreichend vor Anschlägen zu schützen. Laut einem Bericht erhält vor allem die SPD schlechte Vertrauenswerte. In einer Umfrage schneidet gar die AfD besser ab.

Zwei Polizeibeamte der BFE (Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit) in voller Schutzausrüstung: Einer Umfrage nach hat die Mehrheit der Deutschen beim Schutz vor Anschlägen kein Vertrauen in die Politik. dpa

Schutzausrüstung Polizei

Zwei Polizeibeamte der BFE (Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit) in voller Schutzausrüstung: Einer Umfrage nach hat die Mehrheit der Deutschen beim Schutz vor Anschlägen kein Vertrauen in die Politik.

BerlinBeim Schutz vor Anschlägen in Deutschland haben die Bundesbürger einer Umfrage zufolge mehrheitlich kein Vertrauen in die Politik. Wie die "Bild"-Zeitung in ihrer Donnerstagsausgabe unter Berufung auf eine Umfrage des Instituts Insa berichtete, trauen 19,7 Prozent der Befragten der CDU zu, das Land vor weiteren Anschlägen zu schützen. Der SPD vertrauen dabei 7,9 Prozent, der rechtspopulistischen AfD 10,7 Prozent.

28 Prozent der Befragten erwarten von keiner Partei, dass sie ausreichenden Schutz vor Terroranschlägen gewähren kann, heißt es in dem Bericht weiter. Am 19. Dezember waren bei einem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt zwölf Menschen getötet und dutzende weitere verletzt worden. Seitdem läuft eine neue Debatte über die Sicherheitspolitik im Land.

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Wie die Insa-Umfrage weiter ergab, wird der künftige US-Präsident Donald Trump von einer Mehrheit der Deutschen als Bedrohung für die Sicherheit der Welt gesehen.

Demnach gaben 58 Prozent der Befragten an, Trump gehöre zu den Menschen, die ihnen mit Blick auf die Stabilität und Sicherheit in der Welt die größten Sorgen machten. Den russischen Präsidenten Wladimir Putin nannten 49 Prozent.

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afp

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