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05.04.2006

17:20 Uhr

Sechs Milliarden für Forschungsförderung

Kabinett verabschiedet ambitioniertes Forschungspaket

Die Bundesregierung will mit ihrem zusätzlichen Sechs-Milliarden-Forschungsprogramm zu mehr Innovation und Wachstum anregen. Kern des Programms ist die Förderung von Spitzentechnologien und Innovationen mittelständischer Unternehmen.

HB BERLIN. Nach der Verabschiedung im Kabinett am Mittwoch bezeichnete Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) das Paket als wichtiges Signal für den hiesigen Forschungsstandort.

Deutschland komme damit dem Ziel deutlich näher, bis Ende der Legislaturperiode den Anteil der Ausgaben für Forschung und Entwicklung am Bruttoinlandsprodukt auf drei von derzeit knapp 2,5 Prozent zu erhöhen. Mit vier Milliarden Euro steht Schavans Ministerium bis einschließlich 2009 der größte Betrag der Zusatzmittel zur Verfügung, das Wirtschaftsministerium kann rund 1,25 Milliarden Euro ausgeben. Insgesamt stehen dieses Jahr rund 600 Millionen Euro bereit.

Als Kernpunkte des Programms sollen Spitzentechnologien und Innovationen mittelständischer Unternehmen gefördert werden. Zudem solle das gesamte deutsche Wissenschaftssystem verbessert und der Forschungsstandort Deutschland attraktiver werden.

Das Forschungsprogramm ist Teil des 25-Milliarden-Paketes der Bundesregierung, um Wirtschaftswachstum zu fördern. Ziel sei vor allem, den Technologietransfer zu verbessern, sagte Schavan. Es gehe quasi darum, Geld in Wissen zu verwandeln und Wissen in Geld umzusetzen. Die Ministerin rief Länder und Wirtschaft auf, ihren Anteil zum Erreichen des Drei-Prozent-Ziels beizutragen.

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