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17.09.2015

14:39 Uhr

Sechs Monate nach Blockupy-Krawallen

Rund 100 Verfahren laufen noch

Ein halbes Jahr sind die Frankfurter Krawalle zur Eröffnung des EZB-Neubaus inzwischen her – von rund 200 Strafverfahren, die damals eingeleitet wurden, wurde rund die Hälfte eingestellt. Bisher gefällte Urteile: eins.

Bei den Krawallen rund um die Neueröffnung des Sitzes der Europäischen Zentralbank wurden rund 200 Straverfahren eingeleitet. dpa

Brennende Autos

Bei den Krawallen rund um die Neueröffnung des Sitzes der Europäischen Zentralbank wurden rund 200 Straverfahren eingeleitet.

FrankfurtEin halbes Jahr nach den Krawallen zur Eröffnung der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt laufen noch rund 100 Verfahren gegen mutmaßliche Randalierer. Etwa 100 weitere Strafverfahren seien eingestellt worden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt der Deutschen Presse-Agentur. In den meisten dieser Fälle seien die Tatverdächtigen unbekannt, zu jung oder ihre Schuld zu gering.

Ob und wann mit Urteilen in den laufenden Verfahren zu rechnen ist, konnte die Sprecherin nicht sagen. Insgesamt 850 Straftaten hatte die Polizei im Rahmen der Blockupy-Demonstration zur EZB-Eröffnung am 18. März in Frankfurt registriert. In knapp 200 Fällen hatte die Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren eingeleitet.

Das bisher einzige Urteil gegen einen Aktivisten des kapitalismuskritischen Blockupy-Bündnisses war Anfang Juni gefallen. Ein 23-jähriger Italiener wurde zu 14 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt, weil er Steine geworfen und dabei einen Polizisten verletzt hatte. Das Amtsgericht Frankfurt bestrafte ihn wegen schweren Landfriedensbruchs und versuchter schwerer Körperverletzung.

Blockupy-Demonstrationen

Frankfurt im Ausnahmezustand

Blockupy-Demonstrationen : Frankfurt im Ausnahmezustand

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dpa

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